Funken im Sturm
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10. Januar 2026
Funken im Sturm
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Liedtext & Quellen

Funken im Sturm

Strophe 1

Teherans Basar wird zur Sirene der Stadt, im ganzen Land wachen Plätze auf in der Nacht. Ein Prinz im Exil ruft, die Straßen antworten, die Drähte verstummen, Netze gehen über Bord. Menschenrechtler zählen die Schatten, Zellen schwellen, die Währung taumelt, Preise fletschen die Zähne. Aus der Ferne droht Stahl aus dem Westen, Khamenei sieht die USA als Drahtzieher der Wellen.

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Refrain 1

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut, bleib frei.


Strophe 2

Absolute Resolve bricht durch Wolken im Süden, Luftabwehr verstummt, dann Ketten an den Händen. Maduro und Flores aus dem Palast gerissen, in New York die Anklage, ein „nicht schuldig“ im Saal. Caracas betrauert die Gefallenen, Havanna ihre Söhne, Lars Klingbeil nennt es bedenklich im Chor der Warnungen. Trump verkündet Führung über fremde Straßen, Rodríguez schwört den Eid zwischen Staub und Sirenen.

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Refrain 2

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut, bleib frei.


Strophe 3

Die Hügel von Los Angeles glühen wie Ofenrohre, Asche fällt wie Schnee auf verlassene Highways. Palisades, Eaton – endlich in Ketten gelegt, doch der Wind erzählt, wie nah wir am Rand tanzen. Warnstufen heulen, im Januar wie noch nie, Evakuierungen wie Ströme, die Stadt hält den Atem. Vielleicht die teuerste Naturkatastrophe des Landes, und Nachbarn stehen mit Schaufeln an der Linie.

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Refrain 3

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut, bleib frei.


Strophe 4

Aleppo bebt erneut, die lautesten Tage seit dem Sturz, SDF und Regierung prallen in grauen Häusermeeren. Eine Waffenruhe wird gerufen, Abschied befohlen: Scheich Maksud, Ashrafiyeh, Bani Seid – Straßen mit Narben. Menschen fliehen in Scharen, Taschen voller Staub, EU-Spitzen in Damaskus versprechen Hilfe und Handschlag. Israel warnt vor Flammen, die Grenzen überspringen, die Türkei stellt sich an die Seite der Paläste.

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Refrain 4

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut, bleib frei.


Strophe 5

Am Podium zeichnet Trump neue Kanten der Karte, will Grönland, den Kanal und Kanada im Sternenbanner. Er schließt Zwang nicht aus, Zölle als Drohkulisse, in Brüssel rumort: Was, wenn Panzer über Eis gehen? Kopenhagen warnt vor Konsequenzen, die Fahnen wehen, Prognosemärkte flackern wie Neon in der Nacht. Sie nennen es Donroe, Echo der Monroe-Tage, ein alter Song, jetzt lauter gespielt.

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Refrain 5

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut, bleib frei.


Strophe 6

Am Teltowkanal fressen Flammen die Kabelbrücke, die Stadt erlebt den längsten Blackout seit Kriegsende. Eine Vulkangruppe schreibt ihr Bekenntnis mit Ruß, Detailwissen wie Fingerabdrücke im Brief. Die Bundeswehr rollt mit Aggregaten und Feldküchen, bald flackert das Licht wieder an. Die Bundesanwaltschaft nennt es Terror, zählt die Kosten— Berlin atmet ein, wir reißen die Amps bis zum Anschlag!

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Refrain 6

Wir sind Funken im Sturm, wenn die Welt zerreißt; Kein Draht, kein Schlag, kein Brand löscht unsern Geist. Bleib wach, bleib laut—jetzt, bis der Vorhang reißt!

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