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Sturm, Stahl und Stimmen – Januar auf Anschlag
Weltnachrichten: Rock Edition

Sturm, Stahl und Stimmen – Januar auf Anschlag

4:10
11. Januar 2026
Sturm, Stahl und Stimmen – Januar auf Anschlag
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Liedtext & Quellen

Sturm, Stahl und Stimmen – Januar auf Anschlag

Strophe 1 – Venezuela

Im Senat fällt eine knappe Klinge, die Zügel werden straff: Kein neues Feuer ohne das Haus der Stimmen. Kurz nach dem Griff nach Maduro, Schatten aus Übersee, liegt Staub über Caracas, die Trauer zählt im Flüstern. Aus Berlin kommt „komplex“ und „bedenklich“ in kalten Tönen, während ein Mann aus Türmen verspricht, fern zu regieren, und Ölgesang an fremde Küsten lockt.

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Refrain

Zwischen Eis und Feuer dreht die Welt die Amps auf, Straßen frieren, Städte singen, Paläste zittern im Verlauf. Regeln werden neu geschrieben, Fahnen wechseln das Licht, wir halten uns am Morgen fest – und brechen nicht.


Strophe 2 – Winter

Tief „Elli“ peitscht die Wolken, der Norden tanzt im Weiß. Die großen Achsen schließen, schwere Wagen quer im Wind. Die Bahn stolpert über Weichen, Hallen flackern an den Flughäfen, die Küste hält den Atem an, das Meer steht höher als gewohnt. Überall Frost, der Atem malt Narben auf die Scheiben.

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Strophe 3 – Iran-Solidarität

Auf dem Ku’damm zieht ein Band aus Stimmen bis zum Platz, Bilder eines alten Namens hoch über müden Händen. Frankfurt antwortet mit Herzschlag, in London wechselt am Tor die Flagge, Löwe und Sonne auf blankem Stoff. Ein Chor für die, die drüben den Preis schon zahlen.

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Refrain

Zwischen Eis und Feuer dreht die Welt die Amps auf, Straßen frieren, Städte singen, Paläste zittern im Verlauf. Regeln werden neu geschrieben, Fahnen wechseln das Licht, wir halten uns am Morgen fest – und brechen nicht.


Strophe 4 – Neue Regeln

Mit dem Jahr steigen Löhne, Taschen atmen einen Moment, das Ticket wird schwerer, Wege werden gleich vergütet. Die Umlage fällt, ein Zuschuss dämpft das Surren der Zähler. Wer im Alter weiter rackert, darf leichter ohne Biss der Steuer. Im Wirtshaus bleiben Teller begünstigt, Freibetrag und Kindgeld wachsen, und alte Scheine aus späten Neunzigern bis frühen Nullern müssen bald in frisches Grau.

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Strophe 5 – Bulgarien und der Euro

Am Schwarzen Meer wechseln Kassen ihren Klang, der Lew tritt leise ab, der Euro zieht ein. Nach langem Warten ein neuer Stern im Kreis, doch die Regierung wankt, kaum geboren schon gegangen. Ein Beitritt im Gegenwind – wer lenkt, wenn die Münzen rollen?

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Finaler Refrain

Zwischen Eis und Feuer dreht die Welt die Amps auf, Straßen frieren, Städte singen, Paläste zittern im Verlauf. Regeln werden neu geschrieben, Fahnen wechseln das Licht, wir halten uns am Morgen fest – und brechen nicht. Die Drums der Schlagzeilen donnern – und niemand dreht sie leiser.

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