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Sirenen über Eis, Öl und Strom
Weltnachrichten: Rock Edition

Sirenen über Eis, Öl und Strom

5:30
15. Januar 2026
Sirenen über Eis, Öl und Strom
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Liedtext & Quellen

Sirenen über Eis, Öl und Strom

Strophe 1 – Iran

In den Straßen des Iran knirscht der Asphalt unter Mut, Menschenrechtler zählen Tote in Tausendern, die Luft schmeckt nach Ruß. Gerichte rollen an, Amnesty warnt vor Stricken im Licht, jenseits des Meers wispern Generäle von Zielen aus Stahl, von Luftschlag und Pflicht. Ein Präsident verspricht, das Töten höre auf, doch Teheran droht Stützpunkten, und die Welt hält den Atem drauf.

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Refrain

Sirenen über Eis, Öl und Strom, wir rasen blind durch weltweiten Beton. Versprechen hallen, thronhoch und hohl, doch jede Zeile zeichnet neue Front aus Kohl. Halt mich fest, bevor die Karte brennt, Rock’n’Roll, bis die Wahrheit uns trennt.


Strophe 2 – Grönland

Eisige Tische in Washington, kein Händedruck findet sein Ziel, für eine Kuppel aus Abwehr verlangt man den Blick nach Nord, kalt und fragil. Ein kleines deutsches Team folgt Dänemarks Ruf ins Weiß, NATO-Freunde packen mit an, die Funkgeräte schneien leis. Ein Präsident lässt Einsatz im Raum schweben, das Echo ist roh, im Kongress grollt Widerstand gegen Annexion.

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Strophe 3 – Venezuela

Im Morgengrau stürmen Schatten Caracas, ein Mann wird genommen, ein Land steht still, die Operation trägt einen Namen wie Eisen, der Himmel riecht nach Öl und Will. Viele fallen, dann legt sich eine Aufsicht aus der Ferne auf die Stadt, Rohre rufen Investoren, die Bohrer singen, noch ist niemand satt. Einige Zellen springen auf, Gesichter sehen wieder Licht, doch die Schlüssel klirren weiter, und die Frage bleibt: Wer spricht?

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Refrain

Sirenen über Eis, Öl und Strom, wir rasen blind durch weltweiten Beton. Versprechen hallen, thronhoch und hohl, doch jede Zeile zeichnet neue Front aus Kohl. Halt mich fest, bevor die Karte brennt, Rock’n’Roll, bis die Wahrheit uns trennt.


Strophe 4 – Belgorod

Drohnen schneiden Funken in den Himmel von Belgorod, Tag um Tag, Hunderttausende im Dunkeln, kalte Rohre, ein nüchterner Klagegesang. Ein Gouverneur nennt es Katastrophe, Worte frieren zu Glas, im Gegenzug taumelt Kiew, wenn Metallregen die Netze fraß. Energie wird zur Frontlinie, und Scheinwerfer werden stumm, bis nur noch das Summen von Generatoren bleibt, dumpf und krumm.

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Strophe 5 – EU-Hilfe für die Ukraine

Brüssel hebt einen gigantischen Milliardenkredit wie ein Banner im Wind, der Löwenanteil für Helme und Schilde, der Rest hält den Haushalt geschwind. Gekauft werden soll vor allem aus europäischen Hallen, die ersten Raten rollen im Frühling an, wenn die Tauben wieder fallen. Gesichert im großen Topf, doch einige Nachbarn zahlen nicht mit, und über allem schwebt die Frage: Wer trägt am Ende den Schritt?

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Refrain

Sirenen über Eis, Öl und Strom, wir rasen blind durch weltweiten Beton. Versprechen hallen, thronhoch und hohl, doch jede Zeile zeichnet neue Front aus Kohl. Halt mich fest, bevor die Karte brennt, Rock’n’Roll, bis die Wahrheit uns trennt.


Strophe 6 – Deutschland, Jahresbeginn

Zu Hause knackt das neue Jahr: das Ticket wird schwerer im Portemonnaie, die Gasumlage fällt von den Schultern, ein Atemzug mehr auf der Allee. Pendler fahren auf einheitlicher Spur, Freibeträge wachsen sacht, ein wenig mehr für Kinder, die Aktivrente macht Nebenwege sacht. Alte Führerscheine müssen bald getauscht, die Uhr tickt ohne Ton, und während wir sortieren, flackern die Ampeln – irgendwo hebt schon wer den Thron.

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Finale – Refrain (Spannendes Ende)

Sirenen über Eis, Öl und Strom, wir stehen am Rand, die Welt wird zum Dom. Gitarren wie Blitze, die Stille wie Blei, ein Funke fällt nieder – schwarz wird der Sky. Halt mich fest, wenn die Lichter ausgehn, und hör, wie aus der Stille neue Fragen entstehn.

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