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Saiten aus Sturm – Europa zwischen Eis und Funken
Weltnachrichten: Rock Edition

Saiten aus Sturm – Europa zwischen Eis und Funken

3:40
21. Januar 2026
Saiten aus Sturm – Europa zwischen Eis und Funken
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Liedtext & Quellen

Saiten aus Sturm – Europa zwischen Eis und Funken

Strophe 1

Überm Atlantik knallt die Drohung wie ein Gong, ein Deal um Eis und Fels macht die Luft so dünn. Erkundungsstiefel im Schnee, auch in Tarnfarben, und schon wird Handel zur Geisel eines Kaufs. Ab frühem Jahr extra Last auf jedem Frachter, später im Sommer noch schwerer – so die Ansage. Die Antwort: Deal auf Eis, die Handels-Bazooka geladen, und die Börsen stolpern, als läge Eis auf dem Parkett.

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Refrain

Wir steh’n im Lärm, doch wir lassen nicht los, zwischen Zöllen und Feuer, im frostigen Schoß. Wenn die Drähte glühn und die Klingen beben, halten wir die Linie – wir wollen frei leben.


Strophe 2

In Davos ruft man leise: Geist des Dialogs, während draußen die Klingen an Zöllen scharren. Merz und Trump, Selenskyj und von der Leyen, reden von Einheit, von Grenzen und Mut. Macron nennt die Drohungen unerträglich, will den neuen Imperialismus beenden. Aus Kanada weht die Botschaft: Die alte Ordnung kehrt nicht zurück. Ein Gesandter aus Moskau spricht von Gesprächen zur Ukraine, und zur Wochenmitte soll der große Gast eintreffen.

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Strophe 3

Berlin im Blindflug, Leitungen brennen schwarz, die längste Nacht seit der Nachkriegszeit. Eine Vulkangruppe jubelt im Schatten, der Generalbundesanwalt zählt die Spuren. Die Heizung schweigt, der Winter beißt in Treppenhäuser, die Truppe hilft, Aggregat an Aggregat. Dann kehrt das Licht zurück, doch die Frage bleibt: Wer schützt die Nerven des Landes? Ein Dachgesetz soll Standards schmieden wie Stahl.

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Refrain

Wir steh’n im Lärm, doch wir lassen nicht los, zwischen Zöllen und Feuer, im frostigen Schoß. Wenn die Drähte glühn und die Klingen beben, halten wir die Linie – wir wollen frei leben.


Strophe 4

Im Rampenlicht: der Krankenstand, ein rauer Chor. Der Kanzler fragt, ob Telefon und Attest zusammengehören. Die Ministerin prüft die Klinge zu ziehen, die Ärztevertreter nicken im Takt der Bedenken. Gewerkschaften und Linke schlagen dagegen an, die Kasse sagt: kein Beweis für Missbrauch im System. Und im Hintergrund murmelt die Wirtschaft im Leerlauf, als wollte sie mehr Schwung aus den Boxen.

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Strophe 5

Im Februar leuchten die Leinwände der Stadt, ein Wettstreit aus vielen Ländern betritt die Bühne. Wim Wenders gibt den Takt am Jurytisch, Max Richter bekommt die Kamera als Orden. Stars ziehen ein, Allegro Pastell hebt an, und die neue Chefin sagt: Wir kämpfen um das Kino. Zwischen roten Teppichen und kalten Nächten spielt Berlin ein Lied gegen das Vergessen.

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Refrain

Wir steh’n im Lärm, doch wir lassen nicht los, zwischen Zöllen und Feuer, im frostigen Schoß. Wenn die Drähte glühn und die Klingen beben, halten wir die Linie – wir wollen frei leben.


Strophe 6

Die Stimmung misst den Puls: Die Mehrheit glaubt, dass die Bündnisse unter dem Kurs aus Washington knarzen. Viele sagen, die Regierung schiebt die Wirtschaft zu langsam an, der Verteidigungsminister sammelt dennoch Vertrauen. Nach dem Blackout fragen sich Nachbarn im Treppenhaus: Was, wenn es auch hier dunkel wird? Die meisten wollen keinen blauen Kapitän in Ostgefilden. Wir stimmen die Gitarren, blicken in die Funken – reißt das Seil der Allianz, oder hält es bis zum letzten Akkord?

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