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Unter Druck – Rock aus einem febrigen Februar
Weltnachrichten: Rock Edition

Unter Druck – Rock aus einem febrigen Februar

3:11
13. Februar 2026
Unter Druck – Rock aus einem febrigen Februar
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Liedtext & Quellen

Unter Druck – Rock aus einem febrigen Februar

Strophe 1 – Lufthansa-Doppelstreik

Am Terminal hängt Stille, Anzeigentafeln rot, VC und UFO ziehen heute die Not. Cockpit und Kabine ringen um die Zeit, um Rente, um Verträge, der Himmel bleibt so weit. Tochterlinien fliegen weiter: Eurowings, Swiss, Austrian frei, und ab dem Freitag rollt die Ordnung wieder bei.

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Refrain

Unter Druck, doch wir gehen nicht unter, Stahl in der Stimme, Funken im Mund. Unter Druck, wir tragen die Wunder, Furchen im Asphalt, Hoffnung im Grund.


Strophe 2 – Angriff auf Zugbegleiter, Sicherheitspaket

Im Regionalzug bei Landstuhl wird ein Name still und schwer, Serkan C. – nach Kontrolle, Schrecken, kein Zurück mehr. Er starb an einer Blutung; ein junger Mann sitzt fest. Das Land schickt mehr Begleiter, Kameras in den Rest. Katrin Eder ruft Bodycams, mehr Schutz in jedem Gang, Mittel leise zugesagt – nie wieder so ein Klang.

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Strophe 3 – Münchner Sicherheitskonferenz

Im Bayerischen Hof vibriert ein Saal aus Glas, “Under Destruction” über Türen, Atem nass. Merz und Rubio, Macron, Selenskyj, Starmer nah, Europa sucht die Kante, der Atlantik fragt: Na? Sie reden über Frieden, Grenzen, Bruch und Kern, München trägt die Blaulicht-Farben wie ein späten Stern.

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Refrain

Unter Druck, doch wir gehen nicht unter, Stahl in der Stimme, Funken im Mund. Unter Druck, wir tragen die Wunder, Furchen im Asphalt, Hoffnung im Grund.


Strophe 4 – Dunkelfeldstudie LeSuBiA

Ein Bericht sagt leise, was die Straßen längst schon schrein: So vieles bleibt verborgen, zu wenig dringt hinein in Akten und in Meldung, der Alltag brennt zu still. Zu viele wurden belästigt, verletzt gegen den Will’. Besonders trifft es Frauen, die Jungen, die, die gehen, Menschen mit Migration, Queers, durchs Netz weht ihr Wehen.

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Strophe 5 – Berlinale eröffnet

Im Palast hebt sich der Vorhang, Kino macht die Stadt weit, Tricia Tuttle gibt das Zeichen, Wenders lenkt die Zeit. Michelle Yeoh nimmt den Ehrenbär, Baker reicht ihn sacht, “No Good Men” von Sadat zündet Bilder in die Nacht. Neil, Bella, Brühl und andere – roter Atem, Licht, Kunst hält Wache, wenn die Welt die Augen schließt und bricht.

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Strophe 6 – Gasspeicher-Tiefstand

Die Speicher atmen flach, der Winter trinkt sie leer, ein Februar so dürre, die Schwelle kaum noch quer. Im Süden knarzt Wolfersberg, fast Boden unterm Fass, die Hüter sagen: sicher – doch der Druck, er frisst am Glas. Wir müssen füllen, füllen, bevor die Kälte lacht, die Stadt hält kurz die Luft an – was, wenn die Zeit erwacht?

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Refrain (Finale)

Unter Druck, doch wir gehen nicht unter, Stahl in der Stimme, Funken im Mund. Unter Druck – wer dreht noch die Wunder, bevor die letzte Lampe fällt und zählt den Grund?

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