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Frost und Funken: Stimmen einer zerrissenen Welt
Weltnachrichten: Rock Edition

Frost und Funken: Stimmen einer zerrissenen Welt

4:08
16. Februar 2026
Frost und Funken: Stimmen einer zerrissenen Welt
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Liedtext & Quellen

Frost und Funken: Stimmen einer zerrissenen Welt

Strophe 1

Am Rand der Münchner Nächte heben Staaten die Hand, sagen: Nawalny starb am Stich eines Froschgift-Namens. Epibatidin – aus Regenwaldschatten, stärker als Schmerz, nimmt Atem und Stimme, friert Leben ins Herz. Berlin zählt Mittel, Motiv und Gelegenheit auf, seine Witwe ruft: Mörder! im hallenden Verlauf. Die Hüter des Chemieworts sind längst alarmiert, Moskau winkt ab: nur Propaganda, die hier kursiert.

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Refrain

Zwischen Gift und Gebet, zwischen Kälte und Beton, schreien wir die Wahrheit in den Draht, von Ton zu Ton. München, Genf, Hongkong, Teheran, Washington im Wind, Freiheit ist kein Flüstern — sie beginnt, wenn wir laut sind.


Strophe 2

Auf der Theresienwiese: ein Meer aus Gesichtern, größer als Pläne, voller flammender Lichter. Reza Pahlavi ruft die Welt: Jetzt ist die Gefahr, seid bei dem Volk, macht den Mut sichtbar und wahr. Ein Publizist nennt den Missbrauch des Glaubens beim Namen, während jenseits des Ozeans Schwestern und Brüder zusammenkamen. Und drinnen im Land zahlten Aufrechte mit Blut, doch heute in München bebt Hoffnung wie Glut.

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Strophe 3

Nach Wüstengesprächen lockt Genf in den Schnee, ein erster Austausch – ein leiser Schritt über den See. Doch Moskau beharrt auf eroberter Erde, die Operation gehe weiter, bis Kiew gefügig werde. Experten dämpfen den Traum vom schnellen Frieden, während Kraftwerke im Eis von Raketen zersiedeln. Der Atem gefriert, doch die Fragen sind heiß: Wer zieht hier die Linie, wer taut diesen Kreis?

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Refrain

Zwischen Gift und Gebet, zwischen Kälte und Beton, schreien wir die Wahrheit in den Draht, von Ton zu Ton. München, Genf, Hongkong, Teheran, Washington im Wind, Freiheit ist kein Flüstern — sie beginnt, wenn wir laut sind.


Strophe 4

Die Sicherheitsbühne voll Kronen und Sterne, Europa sucht Wege, die Ferne zur Ferne. Ein Kanzler ruft: Neubeginn über dem Meer, ein tiefer Graben tut noch immer zu sehr weh. Aus Washington kommt eine Rekordkarawane, Rubio versöhnlicher als der harte Klang von zuvor getragen. Macron und Starmer nicken, Rutte warnt klar: Kein schneller Ersatz durch nuklear.

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Strophe 5

Hongkongs Neon flackert: ein Urteil wie Stein trifft Jimmy Lai, der Zeitung und Mut gab einst sein. Man nennt’s Verschwörung mit Kräften von außen, aufrührerisch seien die Schriften, die aufrissen Pausen. Menschenrechtswächter sprechen vom Ende der Presse, der Westen verlangt: Lasst ihn frei, ohne Messe. Peking entgegnet: Mischt euch nicht ein. Die Druckerschwärze weint – doch sie will wieder sein.

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Strophe 6

In Washington kippt man den Atem der Erde, streicht fest, was einst sagte: Diese Gase sind Bürde. Der Chef der Behörde feiert schrankenloses Feld, Standards verglühen, es jubelt Profit in der Welt. Doch Klagen formieren sich, Staaten schärfen Gesetze, wenn Bundesrecht schweigt, wächst lokaler Ersatz an der Kette. Der Austritt aus Paris liegt wie Rauch in der Luft — wer löscht jetzt den Brand in der großen Gruft?

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Refrain

Zwischen Gift und Gebet, zwischen Kälte und Beton, schreien wir die Wahrheit in den Draht, von Ton zu Ton. München, Genf, Hongkong, Teheran, Washington im Wind, Freiheit ist kein Flüstern — sie beginnt, wenn wir laut sind.


Schluss

Die Saiten sirren, der Winter hält still — ein Funkenschlag reicht, wenn die Menge es will. Heute sind wir der Strom, der durch Mauern springt: Im Frost bricht ein Riss — und die Zukunft singt.

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