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Zwischen Stahl und Bildschirm
Weltnachrichten: Rock Edition

Zwischen Stahl und Bildschirm

3:57
19. Februar 2026
Zwischen Stahl und Bildschirm
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Liedtext & Quellen

Zwischen Stahl und Bildschirm

Strophe 1

Genf atmet schwer, die Stühle noch warm, aus Washington kam Witkoff, die Uhren schlugen Alarm. Selenskyj nennt es hart, voll zäher Maskerade, Moskau zieht die Zeit, beansprucht fremde Pfade. Weite Landstriche fest in grauer Hand, der Donbass als Forderung, doch Kiew hält Stand. Medinski sagt: bald reden wir wieder, draußen friert der Atem an den Grenzen, nieder.

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Refrain 1

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, zwischen Grenzen, Bildschirmen, Sirenenschein. Die Gitarren brennen weiter, auch wenn die Welt sich dreht, halt mich fest im Donnern, bis der Morgen steht.


Strophe 2

Los Angeles, der Saal so kalt und klar, Zuckerberg schwört: Kein Kinderfang, alles war. Doch Akten flüstern laut von Haken im Design, die junge Klägerin sagt: So sollte es nie sein. Meta, YouTube im Visier, die Luft so schwer wie Blei, ein Big-Tobacco-Moment für Siliziumallerei. Was hier entschieden wird, kann Stürme lösen, Lawinen aus Verfahren über Tälern, über Dösen.

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Refrain 2

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, zwischen Grenzen, Bildschirmen, Sirenenschein. Die Gitarren brennen weiter, auch wenn die Welt sich dreht, halt mich fest im Donnern, bis der Morgen steht.


Strophe 3

Regionalzug, die Türen singen schrill, Serkan C. im Dienst, die Zeit steht still. Keine Schranken an den Höfen, sagt die Bahn noch immer, Palla ruft zum Gipfel, das Echo wird schlimmer. Ein Mann aus Griechenland, die Fäuste wie ein Hagel, bei Kaiserslautern bricht ein Leben, roter Faden, Nagel. Dobrindt will härteres Recht, stärkeren Schild, für die, die Schienen tragen, Tag um Tag im Bild.

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Refrain 3

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, zwischen Grenzen, Bildschirmen, Sirenenschein. Die Gitarren brennen weiter, auch wenn die Welt sich dreht, halt mich fest im Donnern, bis der Morgen steht.


Strophe 4

Bratislava dreht den Schlüssel, Notstand im Land, Reserven rollen zu Slovnaft, schwer wie Sand. Die Druschba schweigt, zerschossen, sagt Kiews Blick, Fico zeigt nach Kiew zurück, politischer Trick. Seit Wochen Stille in den Röhren, Streit im Chor, Slovnaft kappt den Weg gen Ukraine vorerst, vor. An Zapfsäulen wächst die Furcht vor leerem Morgen, Schuld wird hin und her geschoben, Fässer voller Sorgen.

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Refrain 4

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, zwischen Grenzen, Bildschirmen, Sirenenschein. Die Gitarren brennen weiter, auch wenn die Welt sich dreht, halt mich fest im Donnern, bis der Morgen steht.


Strophe 5

Trier kocht, Aschermittwoch, Kanzler im Licht, sein erstes Fastenfeuer, Spott im Gesicht. Netzverbot für Minderjährige, so sein Schwur, Steuern rauf? Nein — die Zitrone gibt nichts nur. Kubicki stichelt: geborgte Ideen, die Grünen nennen ihn Windows der Neunziger, alt gesehen. Die Wahl im Land vor der Schwelle, Plakate im Wind, die Halle pfeift und prahlt, wie’s in den Chroniken sind.

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Refrain 5

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, zwischen Grenzen, Bildschirmen, Sirenenschein. Die Gitarren brennen weiter, auch wenn die Welt sich dreht, halt mich fest im Donnern, bis der Morgen steht.


Strophe 6

Die Ostsee atmet Stahl, das Meer tritt an Land, Putlos wird zur Bühne, Sand wird zu Band. Aus vielen Flaggen ein Schritt, die Wellen im Takt, Pistorius nickt: Die Drehscheibe ist intakt. Bayraktar singt über Köpfen, ein schnarrendes Lied, das Bündnis zeigt Tempo an der östlichen Glied. Ein Sprung, ein Ruf, die Brandung hält den Ton, wer droht, hört Echo aus Beton.

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Letzter Refrain

Wir laufen durch die Schlagzeilen, Herz aus Strom und Stein, die Saiten schneiden Funken in den kalten Schein. Wenn die Welt uns prüft, dann drehen wir sie auf — und wenn der Vorhang fällt, bleibt unser Herz im Lauf. Jetzt.

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