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Letzte Züge im Donnern der Welt
Weltnachrichten: Rock Edition

Letzte Züge im Donnern der Welt

4:43
23. Februar 2026
Letzte Züge im Donnern der Welt
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Liedtext & Quellen

Letzte Züge im Donnern der Welt

Strophe 1 – Genf

Genf, kalte Lichter, wieder der lange Tisch, Moskau, Kiew, Washington, die Luft bleibt frisch gespitzt. Schwierig, sachlich, intensiv – so klingt der Atem im Raum, Selenskyj sagt: zu wenig, wirft Taktik in den Schatten der Zeit. Streit um besetzte Erde, ein großer Teil noch unter fremder Hand, doch leise rasten Zahnräder: Schritte hin zum Schweigen der Kanonen. Ein Gesandter verspricht ein nächstes Treffen bald, Europa steht am Rand, sieht alles, sagt nichts, atmet schwer.

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Refrain

Halt dich fest, die Welt schwankt im Sturm, Worte wie Stahl, Funken im Raum. Zwischen Recht und Macht, zwischen Arbeit und Traum, wir halten die Linie, bis der Donner verstummt.


Strophe 2 – USA

Das höchste Gericht spricht hart: Die Zölle waren unrecht, die Klinge der Verfassung liegt beim Kongress, nicht im Alleingang. Doch der alte Präsident zieht neue Linien per Dekret, global und steigend, und dreht der Zusammenarbeit den Rücken. Händler klopfen an die Tore der Justiz, wollen ihr Geld zurück, Container voller Klagen, Sirenen aus Metall – Autorität brennt.

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Strophe 3 – Südkorea

Seoul hört ein Urteil: lebenslang für den gestürzten Mann, wegen Aufstand, wegen Kriegsrecht, Soldaten vor dem Parlament. Die Anklage wollte das Äußerste, doch das Gericht sah kein Blut, nur einen Plan, der stolperte – die Ketten bleiben trotzdem schwer. Ein Minister sieht lange Jahre vor sich, zum ersten Mal trifft solch ein Maß einen gewählten Kopf. Berufung als letzter Steg, und seine Frau sitzt wegen Bestechung, die Stadt hält den Atem, Neon flimmert wie Fesseln.

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Refrain

Halt dich fest, die Welt schwankt im Sturm, Worte wie Stahl, Funken im Raum. Zwischen Recht und Macht, zwischen Arbeit und Traum, wir halten die Linie, bis der Donner verstummt.


Strophe 4 – DB Cargo

Die Güter rollen langsamer: Fast die Hälfte soll gehen, der neue Boss ruft Europa, doch der Osten wird still. Die EVG stemmt sich dagegen, will niemanden fallen sehen, man verspricht Wege im Konzern, doch die Sorge fährt mit. Brüssel drängt auf schwarze Zahlen, sonst wartet die Axt, und irgendwo klappert ein Waggon – der Zeitplan ist hart wie Schotter.

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Strophe 5 – ZDF

Ein Sender stolpert schwer: In New York fällt die Stimme, ein KI-Clip mit Sora-Zeichen, ein Florida-Bild im falschen Kleid. Die Chefredaktion sagt: Es geht um Glaubwürdigkeit – Glas im Fall, die ganze Sendung verschwindet, ein Katalog der Lehren wächst. Die Aufsicht fragt streng, die Welle rauscht durch alle Geräte, und plötzlich klingt jede Quelle wie eine Gitarre im Feedback.

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Refrain

Halt dich fest, die Welt schwankt im Sturm, Worte wie Stahl, Funken im Raum. Zwischen Recht und Macht, zwischen Arbeit und Traum, wir halten die Linie, bis der Donner verstummt.


Strophe 6 – CDU

Stuttgart, Papier und Stimmen: Merz bleibt, stärker als zuvor, die digitale Bühne bricht, doch Zettel retten die Krone nach langer Warte. Die Ehrengastin eilt davon, der letzte Zug ruft lauter als Applaus, und im Saal beschließt man Grenzen für Kinder im Netz. Draußen heult die Lok, die Nacht nimmt Fahrt auf, der Pfiff schneidet durch die Menge: Der letzte Zug rollt in den Tunnel der Gegenwart – wer springt auf, wer bleibt zurück?

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Refrain – Finale

Halt dich fest, die Welt jagt durch den Sturm, Worte wie Stahl, Funken im Raum. Zwischen Recht und Macht, am Rand der Front, wir schreien zum Schluss – und der Donner antwortet.

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