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Funken über einem geteilten Himmel
Weltnachrichten: Rock Edition

Funken über einem geteilten Himmel

3:45
26. Februar 2026
Funken über einem geteilten Himmel
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Liedtext & Quellen

Funken über einem geteilten Himmel

Strophe 1

Seit Jahren brennt die Steppe, der Himmel trägt Narben, am Gedenktag rollt der Tross nach Kiew, entschlossen und klar. Ein Kanzler ruft: Was dort geschieht, bestimmt auch unser Morgen, Studien zählen Verluste, unermesslich, immer noch wahr. In Paris leuchtet Stahl in Blau und Gelb – Europa schweigt nicht.

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Strophe 2

Jenseits des Meers spricht einer so lang wie selten zuvor, tauft die Stunde zum goldenen Zeitalter, feiert die Wende. Er schwört, die Bombe aus Persien um jeden Preis zu verhindern, doch Stimmen im Land sagen: Die Mühen zu Hause – am Rande. Aus Virginia kommt die Antwort: Keine echten Lösungen.

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Strophe 3

In Brüssel knirscht Metall, Budapest stellt sich quer, bremst neue Strafen, blockiert Milliarden für Kiew. Beruft sich auf eine alte Leitung, schreit: Erpressung, die Außenchefin nennt es Rückschlag, der Ratschef rügt die Pflicht. Auch Bratislava dreht den Notstrom zu – das Netz wird dünn.

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Strophe 4

Ein hoher Saal in Washington kippt die alten Abgaben, beruft sich auf die Schrift: Der Kongress hält den Zoll. Der Mann im Weißen Haus zischt zurück, plant Neues auf Zeit, doch ohne Segen im Haus bleibt die Kasse nur halb voll. Unternehmen fordern Milliarden zurück, FedEx zieht vor Gericht.

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Strophe 5

Zu Hause fällt ein Dogma, die starre Quote ist fort, Öl und Gas dürfen bleiben, die Förderung bleibt im Spiel. Ein neuer Name fürs Gesetz, der Streit bleibt derselbe, die Grünen nennen’s Desaster, die Regierung drückt aufs Ziel: Bis Ostern der Entwurf, noch vor dem Sommer soll’s gelten.

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Strophe 6

Und draußen stampft der Asphalt: Verdi ruft wieder laut, im Land bleiben Busse, U-Bahnen, Trams einfach stehen. Die Regionalen rollen, doch Schichten fressen die Nächte, gefordert sind kürzere Wochen, mehr Ruhe, mehr Lohn fürs Spätgehen. Nur in Niedersachsen gilt noch Stille – vorerst.

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Refrain

Wir stehen im Sturm und halten die Linie, von Kiew bis Capitol, vom Hof bis ins Depot. Die Saiten sind straff, die Herzen sind viele, kein leiser Akkord – wir brennen lichterloh. Wenn Türme in Farben singen, wird Asphalt zum Chor, und morgen entscheidet, was heute noch vor uns liegt: Vorwärts, bevor.

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