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Schattenstrom – Januar im Ausnahmezustand
Weltnachrichten: Rock Edition

Schattenstrom – Januar im Ausnahmezustand

3:53
6. Januar 2026
Schattenstrom – Januar im Ausnahmezustand
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Liedtext & Quellen

Schattenstrom – Januar im Ausnahmezustand

Strophe 1 – Venezuela

Stahlvögel über Caracas, die Nacht reißt auf, ein Befehl aus Washington, und der Boden bebt. Maduro in Fesseln, mit Flores Hand im Wind, Delta-Schwarz trägt sie über das Meer. Trump ruft ins Echo: vorübergehend regieren, New York erhebt Anklage, er sagt: nicht schuldig. Rodríguez tritt vor, das Land zählt Wunden, auch Kuba blutet; Europa mahnt: Völkerrecht. Auf deutschen Straßen rollen Proteste gegen den Krieg.

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Refrain

Kein Schlaf im Januar, Sirenen über Beton, wir zählen keine Zahlen, nur Herzschlag und Ton. Wer hält das Recht, wenn Lichter fallen? Zwischen Stahl und Staub: Wir bleiben, wir knallen. Kein Schlaf im Januar, der Himmel ist schwer, doch aus den Schatten wächst unser Chor immer mehr.


Strophe 2 – Iran

Im Iran wächst der Staub zu einem Chor, vom Fall der Währung bis zur leeren Schale. Die Rufe gehen weiter als der Hunger, sie verlangen ein Ende der Furcht. Pezeshkian erkennt den Schmerz im Volk, der Mann der Vereinten fordert freies Versammeln. Aus Westen weht eine Drohung von Trump herüber: Wenn weiter Blut fließt, mischt ihr euch ein, heißt es. Die Erinnerung an Amini brennt wie Benzin.

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Strophe 3 – Berlin-Blackout

Berlin im Dunkel: Am Teltowkanal frisst Feuer Adern, am Werk in Lichterfelde knistern die Nerven. Die Vulkangruppe bekennt die Glut, der Südwesten friert, der längste Ausfall seit dem Krieg. Kabel wie Sehnen, gerissen in der Kälte, Wegner nennt es Terror, ruft um Hilfe. Großschadenslage, die Bundeswehr hilft im Stadtlicht, Wärmestuben summen, Hotels öffnen Notbetten, Fernwärme stottert, die Polizei sucht Stimmen.

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Refrain

Kein Schlaf im Januar, Sirenen über Beton, wir zählen keine Zahlen, nur Herzschlag und Ton. Wer hält das Recht, wenn Lichter fallen? Zwischen Stahl und Staub: Wir bleiben, wir knallen. Kein Schlaf im Januar, der Himmel ist schwer, doch aus den Schatten wächst unser Chor immer mehr.


Strophe 4 – Debatte um Infrastruktur

Die Debatte knistert: Wer schützt die stillen Netze? Mehr Wachen, mehr Zäune, ruft die Innenpolitik. Badenberg zieht Kanten, fordert klare Distanz, spricht von einem Verbot der Antifa im Saal. Der Rechnungshof mahnt die schlanke Rüstung der Stadt, die auf Stürme kaum vorbereitet war. Fast alles liegt schon unter der Erde, der Rest soll gegen Messer und Feuer gewappnet sein. Zwischen Freiheit und Sicherheit schreit der Bass.

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Strophe 5 – Neues Jahr, neue Regeln

Neues Jahr, neue Kanten im Portemonnaie: Der Mindestlohn steigt, das kleine Jobfenster wird weiter, das Ticket wird teurer, Wege werden glatt gezogen. Die Steuer auf Teller sinkt, Gas wird etwas leichter, der Freibetrag wächst, die Aktivrente öffnet Türen. Alte Führerscheine müssen zum Tausch, in Bulgarien rollt der Euro auf die Straßen. Zwischen Quittungen und Fragen bleibt die Melodie: Was nehmen wir hin, was nehmen wir mit?

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Finaler Refrain

Kein Schlaf im Januar, Sirenen über Beton, wir zählen keine Zahlen, nur Herzschlag und Ton. Wer hält das Recht, wenn Lichter fallen? Zwischen Stahl und Staub: Wir bleiben, wir knallen. Der Schalter zittert, die Stadt hält den Atem an— ein letzter Stromstoß, dann Stille… oder der große Chor beginnt.

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