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Feuer über Isfahan – Riffs aus Stahl, Stimmen im Sturm
Weltnachrichten: Rock Edition

Feuer über Isfahan – Riffs aus Stahl, Stimmen im Sturm

4:02
5. März 2026
Feuer über Isfahan – Riffs aus Stahl, Stimmen im Sturm
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Liedtext & Quellen

Feuer über Isfahan – Riffs aus Stahl, Stimmen im Sturm

Strophe 1

Der Krieg frisst Tage, die Schatten werden lang, USA und Israel schlagen wieder an. Hunderte Werfer in iranischem Staub, eine Fregatte sinkt, ein U‑Boot hält den Glaub. So etwas sah die Welt seit jenem großen Krieg kaum. Kurdische Kämpfer rücken vor, bereit zum Gang, und China schickt einen Boten in den flammenden Raum.

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Refrain

Halt an, wenn der Himmel roh und rot entbrennt, wenn Stahl zu Staub und jede Karte brennt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn.


Strophe 2

Bei Isfahan bebt Erde, Glas wird zu Sand, einige Hallen verwundet, doch das Herz blieb intakt. Die Wächter der Atome heben warnend die Hand, Grossi ruft: Haltet ein, die Sicherung ist knapp! Zurückhaltung, bevor ein Funke die Nacht entfacht.

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Refrain

Halt an, wenn der Himmel roh und rot entbrennt, wenn Stahl zu Staub und jede Karte brennt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn.


Strophe 3

An Zapfsäulen zischt die Gegenwart wie Pech, Diesel reißt die alte Schmerzgrenze auf, Super scharrt mit den Hufen, die Luft wird bleich. Die Straße von Hormus, verstopft wie ein schmaler Schlauch, ein großer Teil des Öls sitzt fest im Bauch. Und Stimmen raunen: Das geht noch weiter hoch.

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Refrain

Halt an, wenn der Himmel roh und rot entbrennt, wenn Stahl zu Staub und jede Karte brennt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn.


Strophe 4

Viele deutsche Koffer ohne Start, ohne Ziel, in der Golfhitze stuckern die Uhren im Foyer. Wadephul ruft Heimwehflieger, sanft und gezielt, für Kinder, für Kranke, für Bäuche mit neuem Leben. Der Staat bezahlt den Weg, bis alle wieder stehn. Lufthansa streicht Wege bis Anfang März, die Emirate übernehmen Dach und Brot – zum Trost im Lärm.

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Refrain

Halt an, wenn der Himmel roh und rot entbrennt, wenn Stahl zu Staub und jede Karte brennt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn.


Strophe 5

Ein Lichtstreif schnitt die Grenze fast entzwei, die Türkei hob den Blick und griff ins Grau. Der Botschafter musste hören, was Pflicht nun sei: Fidan rief Araghchi, mahnte Schritt für Schritt: Geht leiser, sonst wird der Donner laut.

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Refrain

Halt an, wenn der Himmel roh und rot entbrennt, wenn Stahl zu Staub und jede Karte brennt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn.


Strophe 6

Im Weißen Haus rollt roter Teppich aus, Merz spricht von Krieg, Zöllen, Fernostwind. Trump nennt ihn Freund, lobt laut das deutsche Haus, doch redet fast allein, der Rest bleibt still wie Kind. Merz fragt nach einem Plan, wenn Staub sich endlich lichtet: Wer führt die Straßen zivil, wenn der Donner schwindet?

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Refrain – Finale

Halt an, bevor die letzte Sicherung verbrennt, bevor ein Echo uns die Zunge klemmt. Wir schreien laut, doch wollen nicht verglühn: Lass Brücken steh’n, bevor sie untergehn. Wer zieht die Linie, bevor sie reißt – und wer hat Mut, den letzten Funken auszublas’n?

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