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Schiene, Himmel, Schatten – Rock aus den Nachrichten
Weltnachrichten: Rock Edition

Schiene, Himmel, Schatten – Rock aus den Nachrichten

5:05
14. März 2026
Schiene, Himmel, Schatten – Rock aus den Nachrichten
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Liedtext & Quellen

Schiene, Himmel, Schatten – Rock aus den Nachrichten

Strophe 1 – Der König fällt im Morgengrauen

Sirenen über Santa Cruz, die Stadt hält den Atem an, ein Netz aus Stahl und Schatten reißt, wenn hundert Stiefel bannen. Marset, der König aus dem Süden, fällt im ersten Licht, am Rollfeld Hände wechseln, die DEA sieht sein Gesicht. Von Bolivien bis nach Parma, über Antwerpens kühle Haut, tonnenweise weiße Brandung, lang hat er dem Sturm vertraut. Ein Kopfgeld schwer wie Blei, ein Präsident nennt’s Geschichte, ein Riss geht durch die Nacht: Noch einer stürzt aus seiner Pflicht.

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Refrain

Es bebt der Boden, es staut sich die Zeit, die Kassen bluten, die Menge schreit. Züge zu spät, Flieger am Seil, die Stadt im Takt aus Stahl und Eil. Wir steh’n im Lärm, doch halten stand— Rock in der Faust, Feuer im Land.


Strophe 2 – Rost auf den Schienen

Rekordtief in den Büchern, die Bahn zählt blaue Flecken, der ferne Takt bricht an den Baustellen-Kanten, ungezähmt und trocken. Die Flotte schreibt sich kleiner, weil die Zeiger gegen sie steh’n, doch tief im Maschinenraum lässt das operative Herz noch geh’n. Ein Politiker ruft nach Haltbarkeit, nach Takt und klaren Zielen, nachdem die Fracht verkauft ist, soll der Rest den Kurs stabilen. Ende März die große Stunde, doch wir wissen’s längst im Bauch: Wenn Schienen fiebern, frisst die Uhr den Arbeitstag im Rauch.

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Refrain

Es bebt der Boden, es staut sich die Zeit, die Kassen bluten, die Menge schreit. Züge zu spät, Flieger am Seil, die Stadt im Takt aus Stahl und Eil. Wir steh’n im Lärm, doch halten stand— Rock in der Faust, Feuer im Land.


Strophe 3 – Stimmen wie Donner

Im Südwesten brennen Wahlurnen, die Grünen knapp voraus, die Union im Nacken, die Blauen wachsen, kalt und graus. Die rote Fahne sinkt so tief wie nie, der Spitzenmann tritt fort, ein bitterer Abend, sagt Berlin, im grellen Saal der Wort. Gelbe und Linke scheitern an der Mauer aus Prozenten, und keiner will mit jenen, die am Rand die Glut entkenten. Am Ende bleibt die alte Brücke, grün und schwarz im Dämmerlicht, das Land verhandelt Atemzüge—und niemand schaut mehr schlicht.

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Refrain

Es bebt der Boden, es staut sich die Zeit, die Kassen bluten, die Menge schreit. Züge zu spät, Flieger am Seil, die Stadt im Takt aus Stahl und Eil. Wir steh’n im Lärm, doch halten stand— Rock in der Faust, Feuer im Land.


Strophe 4 – Himmel auf Standby

Die Cockpits dunkel, Funk in Streik, am Main und Isar-Nebel, hunderte Vögel bleiben am Boden, der Streit: ein altes Fabel. Die Rente, einst ein festes Vers, nun Markt und schwankend Meer, seit letztem Sommer Reden, doch die Waage bleibt zu schwer. Langstrecken tragen weiter, CityLine gibt früher nach, Flüge gen Osten ausgenommen—zu viel Pulverdampf und Krach. Europa sagt den Reisenden: Ihr Recht ist nicht verloren, doch wer am Gate die Nacht verbringt, weiß, Freiheit ist geschworen.

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Refrain

Es bebt der Boden, es staut sich die Zeit, die Kassen bluten, die Menge schreit. Züge zu spät, Flieger am Seil, die Stadt im Takt aus Stahl und Eil. Wir steh’n im Lärm, doch halten stand— Rock in der Faust, Feuer im Land.


Strophe 5 – Werkhallen im Gegenwind

Die Insolvenzen schlagen Wellen, so hoch wie seit Langem nicht, ein Jahrzehnt spiegelt müde Augen, die Bilanz hat graues Licht. Zulieferer und Stahl und Strom, ein Chor aus kalten Hallen, zu viele Plätze bleiben leer, zu viele Kronen fallen. Fürs neue Jahr mehr schwere See, so raunen Chart und Studie, der Steuer-Code nennt’s Ermüdung, es fehlt die alte Glut wie. Ursachen wie Mühlsteine: Ende der Hilfen, teures Feuer, Konjunktur flach, fernöstlicher Druck, der Zoll als starrer Schleier.

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Finaler Refrain – Bruchkante Morgen

Es bebt der Boden, doch wir sind bereit, wir reißen die Mauern, wir kaufen uns Zeit. Züge aus Funken, Flieger aus Schreien, Stimmen, die wählen, ob wir steh’n oder schreien. Wenn Könige fallen und Werkhallen brennen— hebt die Gitarren: Wir schreiben das Ende neu, mit Händen.

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