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Zwischen Fronten und Zapfsäulen
Weltnachrichten: Rock Edition

Zwischen Fronten und Zapfsäulen

5:13
17. März 2026
Zwischen Fronten und Zapfsäulen
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Liedtext & Quellen

Zwischen Fronten und Zapfsäulen

Strophe 1

Rauch über Kiew, die Sirenen wie Stahl, die Abwehr reißt Funken aus der Nacht. Selenskyj stoppt die geplante Attacke, doch die Gespräche hängen fest im Schacht. Ein Anruf zwischen Trump und Putin, kalter Draht, ein Tanker treibt im Meer, voll brennendem Gewicht. Am Dnister heult der Umweltalarm, der Blick zum Golf nimmt uns das Licht. Er fliegt nach Madrid, Hoffnung im Gepäck, doch die Sorge gilt den Raketen, die uns schützen sollen.

Sources:


Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir geben nicht nach, wir treten aufs Gas.


Strophe 2

Durch Hormus rollt das Öl und zittert die Welt, doch Berlin sagt Nein zum Kriegseskort. Der Minister spricht Klartext, kein Gefecht, London winkt ab, Paris hält das Tor. Der Ruf aus Washington, hart und rau, doch selbst der Rufende klingt nicht ganz dabei. Er streicht die Reise gen Osten aus dem Plan, und bleibt im Feuer seiner eigenen Zeit.

Sources:


Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir geben nicht nach, wir treten aufs Gas.


Strophe 3

An den Zapfsäulen knackt die Schallmauer, der Duft von Wut liegt über Asphalt. Der Club der Fahrer klagt: zu schnell, zu hoch, die Ketten der Märkte schlagen kalt. Die Chefin prüft Kartelle statt Deckel, ein Landeschef ruft: senkt die Last. Doch Nachschub kommt aus vielen Häfen, Norwegen, Amerika, Libyen, Kasachstan, die britische Küste fasst. Die Speicher öffnen, ein Paket geht raus, die Straße glüht, doch der Motor läuft.

Sources:


Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir geben nicht nach, wir treten aufs Gas.


Strophe 4

Zum Jahresstart müde Fabriklichter, Bestellungen dünn, die Kassen leer. Der teure Strom in Rohr und Leitung macht jede Schicht ein bisschen schwer. Weniger hinaus, mehr Pleiten im Takt, Kauflaune friert, das Schweigen wächst. Doch Rüstungsaufträge trommeln fern, ein Sondertopf zündet ein nächstes Gefecht. Die Zukunft zählt in unsicheren Schritten, der Golf bestimmt den Takt des Rads.

Sources:


Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir geben nicht nach, wir treten aufs Gas.


Strophe 5

Zwischen Rhein und Pfalz ein Kopf an Kopf, die Ewigkeit der Amtsstuben wankt. Ein Neuer gegen den Mann im Sessel, die Ampel flackert, der Rand wird lang. Die Liberalen zählen jede Stimme, die Große Lösung steht parat. Am rechten Rand wächst der Anspruch laut, und weiter rollt das Superwahljahr-Rad. Noch eine Runde, noch ein Land, die Karten fallen in die Hand der Nacht.

Sources:


Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir geben nicht nach, wir treten aufs Gas.


Strophe 6

Vier Ringe zählen weniger Schlüssel, doch Strom im Herz schlägt härter zu. Der Q6 jagt durch kalte Zahlen, China bleibt schwer, Zölle tun weh dazu. Mehr Umsatz trotz der Gegenwinde, die größte Welle steht bereit: Kompakte Blitze, China-Style, und Stellen fallen landesweit. Die Bänder singen Blei und Licht, die Zukunft zischt – jetzt oder nie.

Sources:


Letzter Refrain

Wir stehen zwischen Fronten, doch wir bleiben laut, die Welt im Sturm, doch wir halten uns vertraut. Die Preise brennen, die Nerven dünn wie Glas, doch wir reißen auf, bis die Stille nachgibt.


Outro

Gitarren wie Sirenen, Motoren wie Gebet, die Stadt atmet Rauch – und trotzdem dreht sie sich weiter. Mit Funken in den Schuhen und Sturm in der Brust springen wir in den Morgen – bereit für den nächsten Schlag.

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