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Funken im Sturm
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Funken im Sturm

3:57
10. Januar 2026
Funken im Sturm
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Liedtext & Quellen

Funken im Sturm

Strophe 1

Teherans Basare flüstern: Brot wird schwer wie Blei, die Währung fällt in Hälften, die Preise reiten frei. Nach Tagen voller Mut ruft ein Prinz aus dem Exil, die Straßen werden Meere, doch Netze bleiben still. Es fallen viel zu viele, die Zellen füllen sich, ein Präsident droht Schläge, der Führer zeigt auf dich. Man sagt: Das kommt von außen, doch innen brennt das Land, und jeder Ruf nach Freiheit schneidet durch die Hand.

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Refrain

Oh, Welt im Gegenwind, Drähte kalt und Herzen heiß, wir tragen unsere Stimmen wie Laternen durch das Eis. Wenn Mauern wachsen, wenn der Himmel Funken spürt, singt unser Mut im Sturm, bis jemand uns hört.


Strophe 2

In Caracas fällt die Nacht, Absolute Resolve im Ohr, erst donnern ferne Flügel, dann reißt man einen fort. Maduro in Ketten, New York sieht sein Gesicht, er spricht von Unschuld, doch Häuser zählen Licht. Havanna zählt Gefallene, Caracas zählt mehr, ein Vize in Berlin nennt den Schlag gefähr. Man schwört Frau Rodríguez schnell die Macht aufs Papier, und einer ruft: Wir führen – doch wohin führt das hier?

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Strophe 3

Los Angeles aus Atem, Palisades, Eaton ruhn, die Hügel schwarz wie Lava, was sollen Kinder tun? Ein Winter wie kein anderer, die Warnung viel zu laut, man treibt die Menschen weiter, der Himmel riecht nach Rauch. Die Bilanz ist eine Wüste aus Asche, Stein und Glas, die teuerste der Wunden, die ein Land seit Langem fasst. Doch irgendwo am Pazifik legt der Wind sich sacht, und Feuerwehr aus Narben hat ein Stück zurückgebracht.

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Refrain

Oh, Welt im Gegenwind, Drähte kalt und Herzen heiß, wir tragen unsere Stimmen wie Laternen durch das Eis. Wenn Mauern wachsen, wenn der Himmel Funken spürt, singt unser Mut im Sturm, bis jemand uns hört.


Strophe 4

In Aleppo nach dem Sturz die härtesten Gefechte, Viertel tragen Namen wie Verse, doch gebrochne Rechte. Man ruft nach Waffenruhe, die SDF soll gehn, doch Ströme voller Menschen wollen nur noch weiterziehn. Die Spitze aus Europa gibt Versprechen, zählt die Not, Israel warnt vor Flammen, die Türkei schwört Brot. Zwischen Häusern ohne Fenster liegt die Stadt im Schwur, die Nacht vergisst die Namen, behält nur die Spur.

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Strophe 5

Ein Mikrofon in Washington, der Blick nach Nord und Süd, Grönland, der Kanal, Kanada als neuer Stern im Kleid. Man droht mit Zoll und Stahl, mit Druck und alter Lehre, nennt’s Donroe-Doktrin, ein Echo alter Heere. Die Märkte wetten leise, die EU fragt: Was dann? In Kopenhagen sagt man: Wer kommt, den halten wir an. Ein Kontinent hält Atem, als wäre Krieg ein Plan, und Karten an den Wänden wollen weiter auseinanderfahrn.

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Refrain

Oh, Welt im Gegenwind, Drähte kalt und Herzen heiß, wir tragen unsere Stimmen wie Laternen durch das Eis. Wenn Mauern wachsen, wenn der Himmel Funken spürt, singt unser Mut im Sturm, bis jemand uns hört.


Strophe 6

Am Teltowkanal ein Funkenschlag, dann wird Berlin zu Nacht, die längste seit den Bomben, die die Stadt einst wachgemacht. Die Vulkangruppe schreibt: Wir waren’s, kennt den Ort, die Worte tragen Spuren, die Ermittler ziehn fort. Die Bundeswehr bringt Generatoren, Suppe, Hand in Hand, die Ankläger sagen: Terror, der Strom kehrt heim ins Land. Doch irgendwo im Dunkeln, bevor die Sicherung sprang, sah ich ein Kind mit Streichholz – und die Zukunft fing an.

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Refrain (Outro)

Oh, Welt im Gegenwind, Drähte kalt und Herzen heiß, wir tragen unsere Stimmen wie Laternen durch das Eis. Wenn Mächte an den Grenzen über Karten ziehn, zünd’ jemand still ein Licht – und wir werden ihn sehn.

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