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Zwischen Eis und Euphrat
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Zwischen Eis und Euphrat

4:15
19. Januar 2026
Zwischen Eis und Euphrat
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Liedtext & Quellen

Zwischen Eis und Euphrat

Strophe 1

Aus Washington rollen Drohungen über den Atlantik, ein Mann im Weißen Haus will Zölle stapeln, erst leise, dann schneidend, gegen eine Gruppe von Verbündeten: Deutschland, Frankreich, Britannien, die Niederlande, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Weil sie sich querstellen, wenn er Grönland wie fremdes Land einzeichnen will, sie hatten Pfadfinder in die Kälte geschickt. Ursula von der Leyen schwört, die Souveränität zu wahren, und Manfred Weber sagt: Das Europaparlament legt die Ratifizierung auf Eis.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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Strophe 2

Ein kleines deutsches Team kam, sah die weiße Weite und ging, per Zivilmaschine nach Kopenhagen, Auftrag abgehakt, auf Einladung Dänemarks, um Übungen zu erkunden. Europa antwortet gemeinsam mit einem Blatt Papier: Wir stehen an der Seite von Dänemark und Grönland und nennen die Drohungen das, was sie sind.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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Strophe 3

In Berlin klingen seltene Akkorde der Einigkeit: Johann Wadephul sagt, neue Zölle braucht es nicht, doch Gegenschläge sind möglich, Lars Klingbeil: Wir lassen uns nicht erpressen, Friedrich Merz: Europa antwortet im Chor. Und wieder fällt das Wort Souveränität, als ginge es um ein Herz.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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Strophe 4

Im Schatten des Euphrat legt Syrien die Waffen auf den Tisch, nach harten Tagen verkündet al‑Scharaa die Ruhe, die Armee rückte im Eiltempo vor: Tabqa, der größte Damm, Raqqa, Felder aus Öl und Gas mit Namen wie al‑Omar und Conoco. Die SDF zieht östlich des Flusses zurück, Kämpfer werden in Verteidigung und Inneres eingegliedert, und Tom Barrack nennt es einen Wendepunkt.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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Strophe 5

Der Besuch in Berlin fällt aus, ein Stuhl bleibt leer, al‑Scharaa bleibt daheim, die Fronten sind noch zu nah. Geplant waren Worte über Heimkehr und Wiederaufbau, und vor den Toren probten schon die Stimmen der Kurdischen Gemeinde und derer, die von Bedrohung sprechen.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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Strophe 6

In Brüssel schärfen sie Instrumente gegen Nötigung, das Parlament stoppt die Feier für ein Abkommen, das den einen freie Wege, den anderen feste Schranken versprochen hätte. Paris winkt mit dem Anti‑Coercion Instrument, und António Costa ruft die Runde der Staatschefs zusammen; am Ende der Woche wird gezählt — bis dahin hält die Luft an.

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Refrain

Zwischen Eis und Euphrat, die Welt hält den Atem an, wenn Worte zu Zäunen werden und Handel zu scharfem Wind. Bleib bei mir, bis der Morgen entscheidet, wer nachgibt.

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