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Zwischen Eis und Strom: Lieder von Zöllen, Schatten und Licht
Weltnachrichten

Zwischen Eis und Strom: Lieder von Zöllen, Schatten und Licht

4:35
21. Januar 2026
Zwischen Eis und Strom: Lieder von Zöllen, Schatten und Licht
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Liedtext & Quellen

Zwischen Eis und Strom: Lieder von Zöllen, Schatten und Licht

Strophe 1

Er droht vom Podium überm Atlantik: Aufschläge auf Waren für Freunde im Bündnis, Deutschland, Dänemark, Paris und London, auch Norden und Niederlande im Visier. Erst kleiner, dann größer – bis ein Handel um Grönland geschlossen sei, sagt er, wegen einer EU‑Erkundung mit Soldaten der Bundeswehr auf dem Eis. In Straßburg ruht der Zolldeal, die Handels‑Bazooka, das Anti‑Coercion‑Instrument, wird geladen, und die Kurse sanken, hüben wie drüben.

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Refrain

Zwischen Drohung und Dialog, zwischen Eisfeld und Neonlicht, wir halten durch, wir halten hoch, was uns verbindet, bricht uns nicht. Wenn Märkte beben, Städte frieren, Worte stechen, Herzen stich, wir zählen Atem, nicht die Zahlen, und singen: Halt, doch fürcht dich nicht.


Strophe 2

In Davos heißt es: A Spirit of Dialogue, doch der Saal atmet schwer unter Schnee und Konflikt. Merz, von der Leyen, Selenskyj und Trump auf den Listen, Europa ruft Einigkeit, Macron nennt Zölle untragbar und will den neuen Imperialismus beenden. Aus Kanada kommt die Zeile: „Die alte Ordnung kommt nicht zurück.“ Ein Gesandter aus Moskau meldet Gespräche zur Ukraine, und man wartet auf den Mann der Woche.

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Strophe 3

Berlin, zu Jahresbeginn, der längste Dunkelblick seit Kriegsende, ein Feuer am Netz, die Vulkangruppe bekennt sich. Der Generalbundesanwalt übernimmt, der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Kasernen öffnen Tore, Soldaten tragen Wärme in kalte Kieze, später in der Woche fließt wieder Strom. Und plötzlich reden alle über Schutz für die Adern des Landes, ein KRITIS‑Dachgesetz soll Standards spannen wie ein Netz.

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Refrain

Zwischen Drohung und Dialog, zwischen Eisfeld und Neonlicht, wir halten durch, wir halten hoch, was uns verbindet, bricht uns nicht. Wenn Märkte beben, Städte frieren, Worte stechen, Herzen stich, wir zählen Atem, nicht die Zahlen, und singen: Halt, doch fürcht dich nicht.


Strophe 4

Der Kanzler zählt Fehltage und fragt in Mikrofone: Ist das nötig? Und was taugt ein Hörer als Attest? Die Ministerin prüft ein Aus fürs Telefon, die Kassenärzte nicken, SPD, Gewerkschaften und Linke schlagen Wellen. Umfragen sagen: Für die Wirtschaft geschieht zu wenig, die AOK widerspricht dem Verdacht, die Leitung sei schuld am Krankenstand.

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Strophe 5

Die Stadt rückt Stühle zurecht für den roten Faden der Filme, die Berlinale zeigt die Welt im Wettbewerb. Wim Wenders nimmt am Tisch der Jury Platz, Max Richter bekommt die Kamera als Ehrengruß. Stars blitzen, ein Allegro Pastell hebt ab zur Premiere, die Direktorin sagt: Wir kämpfen um diese Kunstform, im Februar leuchten Säle wie kleine Feuer.

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Refrain

Zwischen Drohung und Dialog, zwischen Eisfeld und Neonlicht, wir halten durch, wir halten hoch, was uns verbindet, bricht uns nicht. Wenn Märkte beben, Städte frieren, Worte stechen, Herzen stich, wir zählen Atem, nicht die Zahlen, und singen: Halt, doch fürcht dich nicht.


Strophe 6

Und das Land schaut auf die Bündnisse: Viele fürchten, Trumps Kurs könne die NATO gefährden, viele meinen, die Regierung sei zu leise bei der Konjunktur. Der Verteidigungsminister liegt in der Gunst vorn, nach dem Blackout fragen manche: Passiert das auch bei mir? Und die meisten wollen keinen AfD‑Ministerpräsidenten im Osten.

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Letzter Refrain

Zwischen Drohung und Dialog, zwischen Eisfeld und Kinolicht, die Scheinwerfer flackern – wir atmen, und niemand weicht den Blicken aus. Die alte Ordnung kommt nicht zurück, doch was noch fehlt, das singen wir: Kein Kauf von Eis, kein kaltes Herz – wir halten stand. Jetzt sag: Komm, red mit mir.

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