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Zwischen Schlagzeilen und stillen Gebeten
Weltnachrichten

Zwischen Schlagzeilen und stillen Gebeten

4:00
27. Februar 2026
Zwischen Schlagzeilen und stillen Gebeten
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Liedtext & Quellen

Zwischen Schlagzeilen und stillen Gebeten

Strophe 1

In Köln sprach ein Gericht: vorerst kein Stempel, der alles festnagelt, der Verfassungsschutz schaut weiter hin, doch ohne das Häkchen im Protokoll. Weidel ruft: ein großer Sieg, ihr Echo rollt durch den Saal, der Verdachtsfall bleibt bestehen — offene Augen bleiben normal.

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Refrain

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, bis aus dem Lärm ein neuer Morgen erklingt.


Strophe 2

In Kiew stehen von der Leyen und Costa am Bahnsteig der Treue, sprechen von Standhaftigkeit, ein Versprechen ohne Reue. Merz sagt: der Krieg ist zurück auf unserem Kontinent, Glocken tragen ein Friedensgebet, der Präsident steht im Wind. Und ein Nachbar in der Union hält den Geldhahn weiter zu.

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Refrain

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, bis aus dem Lärm ein neuer Morgen erklingt.


Strophe 3

In Genf saßen Worte am runden Tisch zum Atom im Iran, Oman hielt die Tür einen Spalt, Hoffnung ging sacht voran. Bald ziehen die Akten nach Wien, zu Schrauben und Siegeln im Kern, während im Nahen Osten ein Träger kreist, ein stählerner, schweigender Stern.

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Refrain

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, bis aus dem Lärm ein neuer Morgen erklingt.


Strophe 4

In Washington fragt ein Ausschuss mit roter Hand nach Schatten und Namen, sie sagt: nie gesehen, nichts zu gestehen, nennt es politisches Theater im Rahmen. Sie ruft nach dem Auftritt des Mannes vom Turm, unter Eid, im gleichen Licht, und morgen soll ein früherer Präsident erscheinen — seit Jahrzehnten gab’s das nicht.

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Refrain

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, bis aus dem Lärm ein neuer Morgen erklingt.


Strophe 5

Im Südwesten steht die Wahl wie ein Pendel im Wind der Geschichten, Umfragen malen die Kurven dicht, kaum Raum zwischen den Schichten. Ein altes Interview lastet auf Hagels Ton, der Widerspruch entfacht, Özdemir läge vorn bei einer Direktwahl, Kretschmann macht den Platz nun sacht.

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Refrain

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, bis aus dem Lärm ein neuer Morgen erklingt.


Strophe 6

In Berlin hält der Atem an, Schienen ohne Gesang, Haltestellen leer, zwei Tage lang nur Schritte auf Asphalt, kein Takt der Gelben mehr. Verdi will mehr Urlaub, kürzere Wochen, Respekt im Schichtgeschäft, die BVG nennt es überzogen, doch S-Bahn und Regionalzüge halten das Netz noch warm.

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Refrain (Schluss)

Zwischen Urteilen, Kriegen und Hoffen im Kreis, zwischen Tribünen und Tunneln aus Schweiß, halten wir stand, halten wir Sinn, doch wer gibt dann den ersten Ton des Morgens an?

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