Kanäle/Weltnachrichten/Kriegsrauch und Sternenlicht
Kriegsrauch und Sternenlicht
Weltnachrichten

Kriegsrauch und Sternenlicht

3:14
28. Februar 2026
Kriegsrauch und Sternenlicht
0:00--:--

Liedtext & Quellen

Kriegsrauch und Sternenlicht

Strophe 1

Pakistan nennt es offener Krieg, Jets reißen Furchen über Kabul, Kandahar, Paktia. Nach Nächten an der Grenze, brennend wie ein Schwur, klingt der Vorwurf: Zuflucht für TTP jenseits der Linie. Beide Seiten sprechen von schweren Verlusten, an der Durand-Linie flammt der alte Riss.

Sources:


Refrain

Wir leben zwischen Kriegsrauch und Sternenlicht, die Welt hält den Atem, doch bricht noch nicht. Wir zählen keine Zahlen, nur das, was bleibt: ein leiser Mut, der durch das Dunkel treibt.


Strophe 2

In Köln stoppt ein Richterwort fürs Erste das Etikett, der Dienst zum Schutz der Verfassung soll schweigen vor dem Urteil. Es gebe harte Töne, doch kein geschlossenes Bild, so bleibt die Partei Verdachtsfall, weiter unter Blicken. Ein Minister aus Sachsen nennt den alten Schritt einen Schnellschuss der Politik.

Sources:


Strophe 3

In Genf verhandeln Washington und Teheran den Schatten, ein Bote aus Oman spricht von spürbarem Fortschritt. Bald wird in Wien an Schrauben gedreht, doch Anreicherung und ein Ultimatum lasten schwer. Über der Region spannt sich die größte Luftmacht seit alten Kriegen, Durchbruch oder Brand – die Waage zittert.

Sources:


Refrain

Wir leben zwischen Kriegsrauch und Sternenlicht, die Welt hält den Atem, doch bricht noch nicht. Wir zählen keine Zahlen, nur das, was bleibt: ein leiser Mut, der durch das Dunkel treibt.


Strophe 4

In Chappaqua fallen Türen ins Schloss, Bill Clinton sagt: nichts gesehen, nichts verbrochen. Eine kurze Bekanntschaft, längst vor dem Sturz, die Fragen ziehen stundenlang wie zäher Regen. Nun rufen die Demokraten nach Trumps Stimme, ein weiterer Name im Flüstern der Gänge.

Sources:


Strophe 5

Ver.di stellt die Städte auf leisen Stillstand, Busse, Bahnen, die Tiefenlinien bleiben im Depot. Fast überall, nur ein Land im Norden ausgespart, die große Bahn und die S sind weiter unterwegs. Gefordert sind kürzere Wochen, längere Atemzüge bei Nacht, ein Lohn für Takte, die den Schlaf zerschneiden.

Sources:


Strophe 6

Am Monatsabend ordnet der Westen den Blick, eine kleine Parade von Welten auf der Ekliptik. Viele grüßen mit bloßem Auge, die beste Stunde kommt kurz nach dem Verschwinden der Sonne, und auch der nächste Abend trägt dieses Zeichen wie eine sanfte Antwort auf all das Dröhnen.

Sources:


Refrain (Finale)

Wir leben zwischen Kriegsrauch und Sternenlicht, die Welt hält den Atem, doch bricht noch nicht. Wir zählen keine Zahlen, nur das, was bleibt: ein offener Himmel, der uns leise eint.

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!