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Zwischen Funken und Flut
Weltnachrichten

Zwischen Funken und Flut

4:20
23. März 2026
Zwischen Funken und Flut
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Liedtext & Quellen

Zwischen Funken und Flut

Strophe 1

Ein Krieg weit weg, doch er trifft uns vor Ort, die Meerenge stockt, der Norden zahlt den Transport. Die Schallmauer an der Zapfsäule fällt im Takt, LNG in Katar wird erneut angepackt. Die Regierung dreht an Schrauben gegen Gier, nur noch mittags Aufschlag, hohe Strafen vor der Tür. Ökonomen malen Schäden an die Wand, wenn schwarzes Gold die Preise weiter spannt.

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Refrain

Zwischen Funken und Flut halten wir Hut und Mut, die Welt schreit im Sturm, doch irgendwer tut gut. Zwischen Kassenbon, Wahl und Sirenenlicht such ich in dir das Gegengewicht.


Strophe 2

Nach langen Jahren wechselt ein Land die Farbe im Bild, Schnieder lächelt knapp, Schweitzer bleibt still. Die eine verliert, die andere wächst im Westen wie nie, Grüne bleiben leise, die Kleinen gehen in die Knie. Berlin ruft Krisenrunden, Jugend fordert Taten, Klingbeil und Bas stehen Rede, zählen die Debatten. Man spricht von groß und breit in einem Boot, weil andere Wege fehlen vor der Rot-Schwarz-Not.

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Strophe 3

In Canterbury flackert das Blaulicht der Nacht, Chemistry, so heißt der Ort, der Schatten entfacht. Zwei junge Frauen, viel zu früh entrissen, die Behörde zählt Fälle, die Stadt hält das Kissen. Antibiotika am Campus, Nadeln gegen die Zeit, der Premier ruft im Haus, kommt her, seid bereit. Europa sieht wenig Risiko, doch jeder, der blieb, trägt Narben im Herzen, die keiner mehr schrieb.

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Refrain

Zwischen Funken und Flut halten wir Hut und Mut, die Welt schreit im Sturm, doch irgendwer tut gut. Zwischen Kassenbon, Wahl und Sirenenlicht such ich in dir das Gegengewicht.


Strophe 4

Ein Krieg im Osten, Verhandlungen im Kreis, Abu Dhabi, Genf – dieselbe kalte Reis. Ein Anruf über Ozeane, doch nichts rückt nah, die eine will Stand, die andere den Donbass, so war’s immer da. Der Nahostlärm legt Gespräche aufs Eis, Europa verspricht Hilfe, zahlt einen Preis. Raketen im Januar, Rekord ohne Trost, die Front bleibt ein Zaunpfahl, der niemanden loslässt.

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Strophe 5

In Slowenien zählt man Köpfe, doch keiner hat die Hand, Golob atmet knapp, Janša lauert im Land. Ein neues rechtes Echo betritt die Bühne klar, Gerüchte, Drähte, Abhörn, ein Lobby-Schattenpaar. Der Dienst nickt Verbindungen, Vertrauen wird knapp, Orban im Rücken, ein Trump im Klapp. Und wieder bleibt die Frage im flimmernden Licht: Wer regiert das Morgen, wenn heute zerbricht?

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Strophe 6

In Nairobi hebt ein Fluss die Straßen aus der Spur, Hütten und Villen treiben derselben Flut nur. Rettung ruft, das Militär spannt Hände wie Stahl, der Flughafen stolpert, Maschinen warten im Saal. Der Präsident öffnet Speicher, teilt Brot und Zeit, Forscher sagen: Die Wärme macht solche Nächte bereit. Und während das Wasser die Stadt weiter umgarnt, schlägt irgendwo Mittag – und irgendwo Alarm.

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Refrain (Finale)

Zwischen Funken und Flut hält uns nur Haut und Mut, die Uhr steht auf Sturm, noch keiner kommt zur Ruh. Zwischen Kassenbon, Wahl und Sirenenlicht frag ich: Wer dreht die Welt – und wer hält uns im Gleichgewicht?

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