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Atem an: Lieder zwischen Mondlicht und Mittagszeit
Weltnachrichten

Atem an: Lieder zwischen Mondlicht und Mittagszeit

4:08
1. April 2026
Atem an: Lieder zwischen Mondlicht und Mittagszeit
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Liedtext & Quellen

Atem an: Lieder zwischen Mondlicht und Mittagszeit

Strophe 1

In Teheran klingt das Wort wie Eisen an Beton, die Justiz spricht von Strafe ohne Gnade, ohne Schonung. Spionage, Terror, Zerstörung – alles in einem Netz, selbst Bilder und geteilte Clips werden zum Verdachtsgesetz. Vermögen sollen fallen, die Listen werden lang, wer für den Feind gehalten wird, dem droht der letzte Gang.

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Refrain

Wir zählen keine Ziffern, wir zählen, wer noch steht, halten uns an Namen, an dem, was nicht verweht. Zwischen Angst und Aufbruch, zwischen Rauch und Sternenwind, atmen wir gemeinsam, bis wir wieder Menschen sind.


Strophe 2

An der Donau kippt der Abend, ein neues Banner weht, TISZA zieht nach vorn, der alte Thron gerät in Schräglage und weht. Ein junger Chor wird lauter, wendet sich vom Hof, aus Osten wehen Schatten, geschnitten von kaltem Code. Ein Ermittler spricht von Fingern an den Drähten der Systeme, Machtwechsel klingt nicht fern – und doch noch wie ein Thema.

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Strophe 3

Ein Band fällt wie ein Kiesel in Europas stillen Teich: Der Außenminister soll geflüstert haben, wohin er nicht darf – sogleich. Er widerspricht den Stimmen, der Premier ruft nach Gericht, wer hat hier wen belauscht – und wem vertraut man noch im Licht? Die Zweifel wachsen weiter: zur Union, zur Allianz, Budapest verweigert Waffen, lehnt Sanktionen ganz.

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Refrain

Wir zählen keine Ziffern, wir zählen, wer noch steht, halten uns an Namen, an dem, was nicht verweht. Zwischen Angst und Aufbruch, zwischen Rauch und Sternenwind, atmen wir gemeinsam, bis wir wieder Menschen sind.


Strophe 4

Hierzuland’ glühen Preisschilder wie Ampeln in der Nacht, die Teuerung steigt plötzlich, so hoch wie lang nicht mehr gedacht. Energie treibt die Flamme, ein Krieg würgt eine enge Bahn, die Kernpreise sind zäh, die Aussicht schwillt zum Wahn. Die Banken zeichnen Pfeile, das Wachstum zieht den Kopf ein, die Stimmung in den Hallen wird frostig, klein.

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Strophe 5

Zur Mittagsstunde dann ein neuer Takt an der Zapfsäule: Nur einmal darf’s hinauf, das ist die neue Keule. Nach unten bleibt es frei, doch wer trickst, zahlt am Ende viel. Das Kartellrecht dreht die Last, wer hebt, erklärt sein Ziel. Regierung mit drei Farben nickt, die Ränder sagen nein, Vorbild aus den Alpen, erst auf Probe soll es sein. Die Ministerin verspricht, die Sprünge zu zähmen, doch Fachleute sind sich uneins, ob Wellen sich bequemen.

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Refrain

Wir zählen keine Ziffern, wir zählen, wer noch steht, halten uns an Namen, an dem, was nicht verweht. Zwischen Angst und Aufbruch, zwischen Rauch und Sternenwind, atmen wir gemeinsam, bis wir wieder Menschen sind.


Strophe 6

Und dann in Florida eine weiße Nadel, ruhig und groß, zum ersten Mal seit vielen Leben hebt wieder Menschenlicht vom Moos. SLS und Orion, zum ersten Mal mit Herz an Bord, eine Schleife um den Mond, dann heim – so klingt das Wort. Reid Wiseman führt die Reise, Victor Glover bricht ein altes Glas, Christina Koch trägt Sterne weiter, Jeremy Hansen grüßt vom andern Pass. Das Wetter nickt, die Welt hält still, ein Schritt zur nächsten Ruhm-Station, weitere Landungen, ferne Rote Welten – nur eine Frage der Nation. Die Triebwerke flüstern gleich: Jetzt oder nie – wir zählen nicht, wir halten nur den Atem an und sehen zu – im steigenden Licht.

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