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Zwischen Sturm und Stillstand
Weltnachrichten

Zwischen Sturm und Stillstand

4:35
9. Januar 2026
Zwischen Sturm und Stillstand
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Liedtext & Quellen

Zwischen Sturm und Stillstand

Strophe 1

Im weißen Haus wird still die Flagge eingerollt, Dutzende Verbünde fallen aus dem alten Bild. Vom Weltklimarat bis Frauenrechten kalt geholt, Rubio nennt sie nutzlos, Guterres bleibt mild. Und leise reibt sich China schon die Hände.

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Refrain

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, wenn Mauern wachsen, wo Brücken sein müssten irgendwann. Wer bleibt noch stehen, wer geht voran?


Strophe 2

Am Teltowkanal brannte Stahl in kalter Nacht, die Vulkangruppe schrieb ihr Fieber an die Wand. Berlin fror ein, die Heizung hat nicht mitgemacht, Sanitäter und Soldaten halfen übers Land. Der Tennisplatz war heller als die Schaltzentrale, der Staatsanwalt zog still die große Fahne.

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Refrain

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, wenn Mauern wachsen, wo Brücken sein müssten irgendwann. Wer bleibt noch stehen, wer geht voran?


Strophe 3

Ein Mann spricht von Grönland, als läg’s im Schaufenster, Europa schreckt auf, Dänemark ruft nach Schutz. Der Brite stellt am Draht die eigene Flagge fester, ein Senator nennt den großen Plan raketenmäßig Stuss. Die Insel hört die Schritte übers Eis.

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Refrain

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, wenn Mauern wachsen, wo Brücken sein müssten irgendwann. Wer bleibt noch stehen, wer geht voran?


Strophe 4

Elli peitscht die Küsten, Schnee wiegt schwer den Wind, auf gläsernen Straßen tanzt das Grauen ohne Halt. Schulen bleiben dunkel, Bänder stehen still geschwind, Volkswagen stoppt in Emden, die Fabrik wird kalt. Seit vielen Wintern nicht mehr solch ein Lied.

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Refrain

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, wenn Mauern wachsen, wo Brücken sein müssten irgendwann. Wer bleibt noch stehen, wer geht voran?


Strophe 5

Auframmeln Traktoren die Auffahrten der Republik, Mercosur im Blick, die Sorge: Preise ohne Pflicht. Die Höfe fürchten morgen um das Gleichgewicht, Verbände nicken fern, die Polizei steht dicht. Der Osten klingt nach Diesel und nach Trotz.

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Refrain

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, wenn Mauern wachsen, wo Brücken sein müssten irgendwann. Wer bleibt noch stehen, wer geht voran?


Strophe 6

Der Kanzler schreibt von Kanten, an denen alles bricht, von Reformen, die wir gestern hätten bauen sollen. Die Pleitewelle schwappt, Kritiker heben das Gewicht: Zu viel nach außen, innen schweigt das Rollen. Der Chor der Kassen klingt nach altem Frost.

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Refrain – Finale

Zwischen Sturm und Stillstand hält die Welt den Atem an, doch irgendwo beginnt ein Satz, den niemand halten kann: Wenn Brücken fehlen – bauen wir sie dann?

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