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Zwischen Zoll und Strom: Rock über ein Jahrhundert und Jetzt
Weltnachrichten: Rock Edition

Zwischen Zoll und Strom: Rock über ein Jahrhundert und Jetzt

3:30
January 18, 2026
Zwischen Zoll und Strom: Rock über ein Jahrhundert und Jetzt
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Lyrics & Sources

Zwischen Zoll und Strom: Rock über ein Jahrhundert und Jetzt

Strophe 1 – Grönland, Stahl und Funkverkehr

Er droht mit Zöllen gegen Freunde, die Flaggen wehn im Wind, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Briten, Norden schwer und lind, Niederlande, Finnland, Schweden – Bündnis, das man kennt, wegen Spähern auf Grönlands Eis, die Kälte brennt. Erst leise, dann lauter: Kauf das Land oder zahl den Preis, von der Leyen warnt vor Sog, der uns hienimmt, kalt und heiß. Starmer nennt es völlig falsch, im Kongress klingt Widerstand, und irgendwo lächeln Schatten, Putin, Xi, bei dieser Brand.

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Refrain

Zwischen Kälte und Brand, zwischen Lohn und Land, die Saiten sprechen Klartext in der Hand. Wir stolpern voran durch Rauch und Licht, Europa, atme tief – und brich nicht.


Strophe 2 – Asphalt vor Potsdam

Runde folgt auf Runde, doch der Tisch bleibt leer, ver.di, dbb rufen: mehr Lohn, spürbar, fair! Die Länder reden Nebel, kein Angebot in Sicht, Geyer warnt: So donnert ihr die Sache gegen’s Licht. Die Pfeifen sind gestimmt, Warnstreiks ziehn durchs Land, die nächste Probe in Potsdam, Herz schlägt hart in der Hand.

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Strophe 3 – Schwarze Nacht über Berlin

Ein Feuer frisst die Leitungen, die Stadt wird taub und blind, Haushalte, Werkhallen, tagelang im Gegenwind. Der General ermittelt, die Vulkangruppe im Visier, Terrorvorwurf, kalter Hauch, Bekennerschrift: wir sind hier. Dobrindt schnürt ein Paket, will Dienste stärker ziehn, der längste Blackout seit dem Ende jener großen Kriegesglut in Berlin.

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Refrain

Zwischen Kälte und Brand, zwischen Lohn und Land, die Saiten sprechen Klartext in der Hand. Wir stolpern voran durch Rauch und Licht, Europa, atme tief – und brich nicht.


Strophe 4 – Ein Jahrhundert auf der Messe

CityCube im Pulsschlag, die Grüne Woche singt, ein Jahrhundert Erde, das nach Zukunft klingt. Steinmeier ruft Respekt, schneidet Bürokratie entzwei, Rainer öffnet Hallen, Hansen nennt’s ein starkes Teil. Stände wie Kontinente, Geruch von Brot und Zeit, Sonderschau der Felder: vom Pflug bis Zukunft breit.

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Strophe 5 – Takt der Konjunktur

Am Jahresende ein Zucken, die Kurve atmet sacht, die Werke funken aufwärts, doch Konsum macht die Nacht. Die Stimmung tief im Keller, Insolvenzen wie Schnee, Verbände sagen: raus aus Frost, doch Frühling? Noch nicht je. Vorsichtiges Leuchten, ein Riff, das weiterzieht, die Rezession verfliegt, doch der große Drop bleibt müde.

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Finaler Refrain

Zwischen Kälte und Brand, zwischen Lohn und Land, die Saiten sprechen Klartext in der Hand. Wir stolpern voran durch Rauch und Licht, Europa, atme tief – und brich nicht.


Coda

Zollklingen klirren, Sirenen der Streiks, Berlin noch heiß, die Felder summen leise, die Kassen reden leis. Die Bühne zittert, die Luft ist elektrisch – wer kippt den Schalter? Gitarren heulen auf – und jetzt wird’s lauter.

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