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Grenzen, Stromausfall und der Tanz der Macht
Weltnachrichten: Rock Edition

Grenzen, Stromausfall und der Tanz der Macht

3:13
February 1, 2026
Grenzen, Stromausfall und der Tanz der Macht
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Lyrics & Sources

Grenzen, Stromausfall und der Tanz der Macht

Strophe 1

Europa schließt die Reihen, einhellig und hart, nennt die Garden Terror nach Nächten voll Schmerz. Straßen haben geblutet, die Stimmen verhallt, Kallas ruft: genug, wir stehen zu Herz. Paris lässt los, Teheran spuckt Gift, doch die Liste ist geschrieben, der Wind dreht die Schicht.

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Refrain

Die Welt ist laut, doch keiner hört, wenn Mauern sich erheben, wir zählen nicht, wir spüren nur, wie Drähte beben. Zwischen Dekreten, Zöllen, Sirenen im Wind, halt die Linie, bis wir wieder Menschen sind.


Strophe 2

In Washington flackert das Licht in den Gängen, der Haushalt verirrt sich im nächtlichen Grau. Der Senat nickt, doch das Haus lässt es hängen, Behörden stolpern, die Uhren stehen schlau. Verteidigung, Außen, das Heim an der Schwelle, Minneapolis brennt in den Akten wie helle. Kameras an Brustknochen, fordert die Linke der Mitte, damit Wahrheit mitläuft in jeder Minute.

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Strophe 3

Jenseits des Eises drohen Zöllner mit Klingen, wenn Dänemark Inseln wie Waren nicht gibt. Europa berät, lässt die Sirenen singen, und ballt eine Faust, die den Sturm noch liebt. Dann weht ein Hauch Ruhe: ein Bündnis im Norden, doch Listen aus Stahl sind längst schon geworden.

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Refrain

Die Welt ist laut, doch keiner hört, wenn Mauern sich erheben, wir zählen nicht, wir spüren nur, wie Drähte beben. Zwischen Dekreten, Zöllen, Sirenen im Wind, halt die Linie, bis wir wieder Menschen sind.


Strophe 4

Hierzulande spricht die Kälte der Zahlen, der Januar trägt das schwerste Gesicht. Ämter sagen: Saison – Verträge zerfallen, wie Frostlaub im Morgengrauen bricht. Bereinigt bewegt sich die Nadel kaum, die Konjunktur atmet flach wie ein Traum.

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Strophe 5

Ein neuer Name am Tisch der Gewichte, Warsh tritt vor, mit Banker-Gespür. Das Haus in Weiß flüstert leisere Pflichte: Zinsen hinunter, schneller zur Kür. Im Frühling der Stabwechsel, die Frage bleibt stehen: Wird die Bank frei sprechen oder mitgehen?

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Strophe 6

Unter Brücken ein Funken, ein Brand an den Adern, die Hauptstadt friert, die Vulkane sind laut. Seit Kriegsende kein Dunkel so hart an den Rändern, Werkhallen stumm, Atem gefroren und staubt. Fahnder rufen nach Zeugen, nennen es Terror, Sabotage, eine Belohnung im Echo, ein Schatten in der Passage.

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Letzter Refrain

Die Welt ist laut, und jetzt hört’s jeder, wenn Drähte wieder singen, aus Asche und Lärm kann Wahrheit springen. Zwischen Blackouts, Bannern, dem eisigen Wind, schlag die Snare – bis wir wieder Menschen sind.

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