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Zwischen Eis, Zorn und Scheinwerferlicht
Weltnachrichten: Rock Edition

Zwischen Eis, Zorn und Scheinwerferlicht

6:19
February 2, 2026
Zwischen Eis, Zorn und Scheinwerferlicht
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Lyrics & Sources

Zwischen Eis, Zorn und Scheinwerferlicht

Strophe 1

Aus Washington weht ein kalter Wind nach Europa, von Deutschland bis Skandinavien knirscht der Handel im Gebiss. Wegen einer weißen Insel aus arktischem Nebel drohen Zölle erst leise, dann lauter, Schritt für Schritt. Die Union stoppt den Handschlag, schärft die Gegenklinge, Milliarden schwer die Drohung im Gepäck. Nach einem Gipfel, Rutte zwischen den Fronten, versprechen alle Seiten Sicherheit im Nordmeer—doch der Puls bleibt hoch und echt.

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Refrain

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann singt die Gitarre: Wir halten die Linie, wir brechen sie nicht.


Strophe 2

Berlin im Dunkel, Lichterfelde brennt in den Drähten, der längste Blackout seit dem Krieg frisst Wärme, Zeit und Mut. Eine Gruppe spuckt ihr Bekenntnis in die Kälte, tausende Fenster frieren, Sirenen schmecken Ruß. Der General ermittelt, setzt eine Belohnung in die Wolken, die Truppe hilft, doch die Stadt bleibt rau. Der Chef im Roten Rathaus steht im grellen Scheinwerfer, zu wenig Plan im Frost—und die Kritik so blau.

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Refrain

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann singt die Gitarre: Wir halten die Linie, wir brechen sie nicht.


Strophe 3

Anfang Februar: Nordost wie Glas, der Rhein atmet mild, wo Luft auf Luft prallt, tanzt der Himmel hart. Schnee küsst Salz, Regen wird zu Messer, Eisregen malt Fallen auf den Asphalt. Der Dienst warnt früh vor chaotischen Wegen, die Berge knacken vor klirrender Nacht. Pendler zählen Schritte statt Minuten, und jede Bremse betet, dass sie hält und wacht.

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Refrain

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann singt die Gitarre: Wir halten die Linie, wir brechen sie nicht.


Strophe 4

Mitte Februar: Berlinale, Herz aus Zelluloid, Tricia führt die Meute, Wenders hält Gericht. „No Good Man“ öffnet Türen mit afghanischer Stimme, Weltpremieren leuchten wie ein neues Gesicht. Michelle Yeoh trägt den Ehrenbären wie eine Krone, Max Richter stimmt Kameralichter weich. „Lost in the 90s“ zieht Geister durch die Jahre, und Händler flüstern Deals im Marktrausch zugleich.

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Refrain

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann singt die Gitarre: Wir halten die Linie, wir brechen sie nicht.


Strophe 5

Seit Jahresbeginn ein neuer Stern im Euro-Kreis, der Lew legt seine Krone ab, ganz ohne Lärm und Hohn. Ein Monat Hand in Hand, dann trennt sich still die Reise, die neue Währung nennt das Land nun schon. Lagarde spricht vom Band, das Mauern überflügelt, vom Wir, das stärker ist als jeder Zoll. Doch viele zählen Preise, fürchten heimliche Sprünge— die Hoffnung singt, die Skepsis summt mit voll.

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Refrain

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann singt die Gitarre: Wir halten die Linie, wir brechen sie nicht.


Strophe 6

Der Kanzler fliegt nach Indien, nicht nach Osten weiter, Modi öffnet Tore in der Heimat, laut und klar. Papier trifft Stahl: Verteidigung, seltene Adern, Fachkräfte, Tiefe unter blauem Radar. Ein Boot-Deal in Milliardenfarben, fast unterschrieben, der große Markt richtet den Blick auf freien Tausch. Gegen die alte Lust am Protektionismus steht ein Händedruck—und ein donnernder Applaus.

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Refrain (Finale)

Wir steh’n im Sturm zwischen Funken und Filmlicht, kalte Fronten treffen auf warmes Gesicht. Wenn Mauern wachsen aus Angst und Profit, dann brennt diese Gitarre—wir halten die Linie, und brechen sie mit.

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