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Akten, Arktis, Abgründe – Ein Rockbericht aus kalten Tagen
Weltnachrichten: Rock Edition

Akten, Arktis, Abgründe – Ein Rockbericht aus kalten Tagen

4:49
February 5, 2026
Akten, Arktis, Abgründe – Ein Rockbericht aus kalten Tagen
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Lyrics & Sources

Akten, Arktis, Abgründe – Ein Rockbericht aus kalten Tagen

Strophe 1

Aktenflut vom fernen Ufer, Millionen Seiten schwer, Namen rollen über’n Äther, die Welt hält bang die Luft. Trump, Gates, Musk, Andrew, Clinton – Scheinwerfer auf der Fähre, ein Mail fragt nach der wildsten Nacht, Entwürfe voller Duft von Drohgebärden, Schatten – Melinda ruft nach Klarheit. In London prüft der Premier Kontakt des Ex-Ministers Mandelson. Und bitter ist das Echo: ungeschwärzt, in aller Wahrheit, stehen Opfer nackt im Licht – wer schützt sie vor der Sonne?

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Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – Sirenen wehen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – ein Winter überm Asphalt. Wir zählen keine Zahlen, wir zählen jeden Schlag, und singen gegen Stürme in der brandenden Nacht.


Strophe 2

Ein Präsident wirft Zölle wie Anker in den Sturm, wegen Grönland, wegen Eis – er droht dem alten Bund. Er nennt die Reise auf das Eis ein Spiel am scharfen Turm, die Union klappt den Handel zu, mit Gegenschlag im Mund, in Milliardenhöhe. In Davos, neben Mark Rutte, legt er die nächste Stufe kurz auf Eis, doch bleibt der Riss. Von der Leyen sagt: Im Norden fehlten lange die Schritte – und überm Atlanten knarzt das Tau, das uns verbindet, leis.

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Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – Sirenen wehen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – ein Winter überm Asphalt. Wir zählen keine Zahlen, wir zählen jeden Schlag, und singen gegen Stürme in der brandenden Nacht.


Strophe 3

Berlin, die Lichter sterben, ein Feuer frisst den Draht, der längste schwarze Teppich seit vergess’ner, schwerer Zeit. Heizungen gefroren, die Truppe hilft in Not und Nacht, die Vulkangruppe brüstet sich, im Dunkel wird’s nicht weit. Das Amt setzt eine Million auf Spuren in den Gassen, Ermittler nennen’s Terror, Sabotage an der Stadt. Der Chef im Roten Rathaus muss sich Fragen gefallen lassen – ein Echo aus Sirenen, das den Schlaf der Straßen knackt.

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Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – Sirenen wehen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – ein Winter überm Asphalt. Wir zählen keine Zahlen, wir zählen jeden Schlag, und singen gegen Stürme in der brandenden Nacht.


Strophe 4

In Buda, Pest, ein Hammer fällt: Maja T. verurteilt, vorgeworfen schwere Taten, Jagd im falschen Krieg. Mehr als einer liegt verletzt, die Anklage wollte deutlich mehr, das höchste deutsche Gericht rügte einst den Weg des Riegs. Die Verteidigung geht weiter, kein Schlussakkord in Sicht, die Strafe könnte hierzuland vollstreckt sein irgendwann – bis das endgültige Wort im Protokoll erlischt und Stille kurz regiert, bevor der Refrain neu brannt.

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Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – Sirenen wehen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – ein Winter überm Asphalt. Wir zählen keine Zahlen, wir zählen jeden Schlag, und singen gegen Stürme in der brandenden Nacht.


Strophe 5

Im Land der reichen Schaufenster frisst Armut an den Rändern, wer weniger als drei Fünftel hat, rutscht unter’n kalten Strich. Mehr als gestern, mehr als jüngst, die Zahlen wollen nicht enden, allein zu leben, allein zu tragen, trifft besonders, trifft sie frisch. Der Verband ruft in die Häuser: Die Ärmeren werden ärmer, die Kaufkraft sinkt im Keller, das Echo bleibt verhallt – wir stemmen Schultern gegen Mauern, doch die Mauern werden ärmer, und irgendwo in diesem Lärm wird Hoffnung leise alt.

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Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – Sirenen wehen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – ein Winter überm Asphalt. Wir zählen keine Zahlen, wir zählen jeden Schlag, und singen gegen Stürme in der brandenden Nacht.


Strophe 6

In Oslo flackert Neon: Marius, Sohn der Kronenfrau, vor Gericht, die Anklagen schwer, von Taten gegen Frauen. Das Haus der Ahnen atmet flach, der Saal ist grau, die Stadt hält still, als wollte sie dem Donner nichts vertrauen. Der Hammer hebt sich langsam, jeder Blick wie blanker Stahl – die Stille spannt die Saiten, kurz bevor sie reißt, und wenn er fällt, dann fällt er breit ins königliche Tal – wir schreien eine letzte Zeile, bevor der Vorhang beißt:

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Letzter Refrain

Akten, Arktis, Abgründe – wir brennen gegen kalt, Kabel, Koffer, Kronen – wir tanzen übern Asphalt. Heute wird nicht gezählt, nur wer mit Haltung wagt – und wer noch steht, der singt uns durch die brandende Nacht.

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