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Sirenen, Drähte und Donner
Weltnachrichten: Rock Edition

Sirenen, Drähte und Donner

3:55
February 7, 2026
Sirenen, Drähte und Donner
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Lyrics & Sources

Sirenen, Drähte und Donner

Strophe 1

Ein Präsident vor den Scheinwerfern eines französischen Senders, die Stimme bricht, die Hände schwer wie Blei. Er sagt: Zu viele gefallen, zu viele ohne Heimweg, die Karten voller Namen, doch manche bleiben leer. Vor Monaten klang es schon finster, jetzt noch finsterer, und Stimmen von außen zählen noch mehr als er.

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Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Wenn die Welt aus den Fugen driftet und der Puls sich beschleunigt, halten wir die Note, bis die Dunkelheit leuchtet.


Strophe 2

Abu Dhabi atmet Klimaanlagen und Wüstensand, hinter Türen ohne Fenster wechseln Hände die Listen. Hunderte kehren heim, gleich verteilt über Fronten, mit Zivilkleid und Uniform, fest seit den ersten Sirenen. Man redet wieder direkt, um Irrtümer zu entschärfen, ein seltenes Nicken zwischen Kanten aus Stahl.

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Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Wenn die Welt aus den Fugen driftet und der Puls sich beschleunigt, halten wir die Note, bis die Dunkelheit leuchtet.


Strophe 3

Ein Clip im Netz, aus kalter Maschine geboren: ein Paar im Dschungel, entmenschlicht für Klicks. Der Aufschrei rollt quer durch die Reihen, auch Verbündete nennen es, was es ist. Das Video verschwindet, die Schuld reicht man weiter, doch keine Entschuldigung verlässt den Mund der Macht.

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Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Wenn die Welt aus den Fugen driftet und der Puls sich beschleunigt, halten wir die Note, bis die Dunkelheit leuchtet.


Strophe 4

Der letzte große Riegel vor den Sprengköpfen bricht, ein Vertrag, der Grenzen zog, ist nur noch Echo. Ein Ruf nach einem neuen, größeren Papier, mit einem dritten Spieler am Tisch der Gespenster. Der Kreml zuckt die Schultern, die Fesseln sind ab, und die Vereinten warnen: die Gefahr steht so hoch wie seit Ewigkeiten nicht.

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Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Wenn die Welt aus den Fugen driftet und der Puls sich beschleunigt, halten wir die Note, bis die Dunkelheit leuchtet.


Strophe 5

Ein Autoriese verbrennt Wert wie Benzin im Rückwärtsgang, die Kurve stürzt, die Dividende schweigt. In Amerika dreht die Politik den E-Stecker raus, lockert die Regeln, ändert den Wind. Der Chef sagt: Wir haben uns im Tempo geirrt, und leiht sich Luft, bis der Motor neu zündet.

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Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Wenn die Welt aus den Fugen driftet und der Puls sich beschleunigt, halten wir die Note, bis die Dunkelheit leuchtet.


Strophe 6

Der Versandriese zählt Raketen, Roboter, Rechenhallen, kippt gewaltige Summen in funkelnde Chips und KI. Die Börse zuckt zusammen, obwohl die Kassen singen, und mit ihm rüsten die anderen Titanen das Morgen. Es rauscht ein Sturm aus Glasfasern und Antennen, der Himmel wird zum Datendraht, die Erde zum Serverraum.

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Letzter Refrain

Wir schlagen Akkorde gegen kalte Statistik, stehen im Flutlicht zwischen Hoffnung und Panik. Und wenn der rote Draht glüht und die Märkte beben, wird ein Funkensprung reichen—zum Frieden oder zum Beben? Wir halten den Ton, bis jemand Antwort gibt.

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