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Unter Strom der Schlagzeilen
Weltnachrichten: Rock Edition

Unter Strom der Schlagzeilen

4:25
February 9, 2026
Unter Strom der Schlagzeilen
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Lyrics & Sources

Unter Strom der Schlagzeilen

Strophe 1

Oslo, kalter Morgen, das Blaulicht frisst die Zeit, dem Sohn der Krone werden dunkle Taten zugeschrieben. Er schwört auf Unschuld bei den schwersten Steinen, neue Vorwürfe reißen ihn in Haft für Wochen. Die Halle zählt die Tage bis zum Richterspruch, und über allem hängt ein Schatten: ein langes Gefängnis droht.

Sources:


Refrain 1

Unter Strom, unter Druck, durch Nächte ohne Schlaf, wir drehen lauter, bis die Wahrheit bebt. Wenn Drähte brennen, wenn Akten regnen, halten wir den Takt, damit die Stille lebt.


Strophe 2

Dossiers wie Meere, Millionen Seiten rauschen, Namen aus Neon, von Präsident bis Prinz. Auch der Hof des Nordens flackert im Flutlicht, Ermittler öffnen Türen in vielen Ländern. Ein Lord legt ab, ein Berater geht von Bord, doch Schuld steht nirgendwo ohne Beweis gestanzt.

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Refrain 2

Unter Strom, unter Druck, durch Nächte ohne Schlaf, wir drehen lauter, bis die Wahrheit bebt. Wenn Drähte brennen, wenn Akten regnen, halten wir den Takt, damit die Stille lebt.


Strophe 3

Zwischen Steppe und Meer wandern Gefangene heim, gleich viel für jeden, zum ersten Mal seit langem. In Wüstenhotels verhandeln Stimmen der Ferne, Amerika nickt und lädt zum nächsten Kreis. Ein Ultimatum geistert über das Schlachtfeld, Sommer als Deadline, doch Kanonen lieben kein Datum.

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Refrain 3

Unter Strom, unter Druck, durch Nächte ohne Schlaf, wir drehen lauter, bis die Wahrheit bebt. Wenn Drähte brennen, wenn Akten regnen, halten wir den Takt, damit die Stille lebt.


Strophe 4

Berlin friert, ein Funken frisst die Kabelbrücke, der längste Schatten seit den Sirenen von damals. Vulkannamen in Sprühfarbe nehmen die Schuld, Wohnküchen werden zu Zelten ohne Flamme. Der Staat setzt eine Million auf die Spur, die Stadt lernt, wie zerbrechlich Wärme ist.

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Refrain 4

Unter Strom, unter Druck, durch Nächte ohne Schlaf, wir drehen lauter, bis die Wahrheit bebt. Wenn Drähte brennen, wenn Akten regnen, halten wir den Takt, damit die Stille lebt.


Strophe 5

Daumen wischen, endlose Rollen wie Fließband, Bilder springen an, bevor ein Herz noch blinzelt. Algorithmen flüstern: Bleib und vergiss die Zeit. Brüssel ruft Pausen aus, eine Nacht zum Atmen, droht mit einem Biss in den Umsatz, während die App ruft: Falsch, wir sind unschuldig.

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Refrain 5

Unter Strom, unter Druck, durch Nächte ohne Schlaf, wir drehen lauter, bis die Wahrheit bebt. Wenn Drähte brennen, wenn Akten regnen, halten wir den Takt, damit die Stille lebt.


Strophe 6

Auf den Werften der Zölle klirrt rostiger Stahl, Grenzpfähle wandern in die Bilanzen der Werke. Ein Jahr der Parolen, die Kassen werden schwer, doch hier zuckt die Kurve, die Motoren stottern. Ein Institut hebt warnend die Hand, und wir fragen im Lärm: Wer stimmt den letzten Akkord?

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Outro

Unter Strom, unter Druck, kein Rückzug, kein Erbarmen, wir zählen nicht die Tage, wir zählen die Narben. Wer zieht den Stecker, wer löscht den Regen? Wir schreiben den Schlussakkord — und lassen ihn stehen.

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