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Unter Zorn und Hoffnung: München, Genf, Atem aus Gift
Weltnachrichten: Rock Edition

Unter Zorn und Hoffnung: München, Genf, Atem aus Gift

4:09
February 15, 2026
Unter Zorn und Hoffnung: München, Genf, Atem aus Gift
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Lyrics & Sources

Unter Zorn und Hoffnung: München, Genf, Atem aus Gift

Strophe 1

Gewebeproben reden lauter als Parolen in der Nacht, Epibatidin, Froschgift, das die Lungen eng macht. Deutschland, Briten, Franzosen, Schweden, Niederlande vereint, sie legen Beweise hin, wo sonst nur Schatten weint. Die Spur geht an die Hüter des Verbots von Chemiewaffen, und Julia ruft: „Jetzt wisst ihr, wer tötet im Schlafen.“

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Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, von Platz bis Gleis, gebt uns Luft, gebt uns Schutz, gebt uns Zeit, die bleibt.


Strophe 2

Ein Preis für den Mut eines Landes im Sturm, auf der Konferenz in München, im großen Forum. „Ein Sklave des Krieges“, ruft Selenskyj ins Licht, klare Garantien, sonst trägt die Zukunft nicht. Tusk spricht die Laudatio, schwer und doch klar, und: „Gebt uns einen Waffenstillstand, dann werden Wahlen wahr.“

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Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, von Platz bis Gleis, gebt uns Luft, gebt uns Schutz, gebt uns Zeit, die bleibt.


Strophe 3

Die Theresienwiese brodelt, ein Meer aus Gesichtern, weit mehr als erhofft, mit flammenden Lichtern. „Menschenrechte und Freiheit für Iran“, hallt der Wind, Reza Pahlavi ruft, dass ein altes Regime blind. Die Polizei sagt: friedlich, so groß und so still, während drüben in fernen Städten dasselbe ertönt, weil es muss und es will.

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Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, von Platz bis Gleis, gebt uns Luft, gebt uns Schutz, gebt uns Zeit, die bleibt.


Strophe 4

Im Bayerischen Hof, wo Geschichte die Decken bemalt, treffen Mächte auf Worte, die keiner mehr strahlt. „Wir sind Europas Kinder“, sagt Rubio versöhnlich weich, doch Pistorius kontert: Kein Einzelner macht uns reich. „Under Destruction“ steht über der Tür, die Weltordnung schwankt wie ein Pfeiler aus Flur.

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Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, von Platz bis Gleis, gebt uns Luft, gebt uns Schutz, gebt uns Zeit, die bleibt.


Strophe 5

Genf ruft zur nächsten, zur schwersten Runde, beide Seiten bestätigen Wort und Stunde. Nicht mehr der Spion, nun der Kulturmann am Tisch, Umerow hält Kurs, die Fragen bitter und frisch. Sicherheitsnetze für Tage nach Donner und Rauch, Rubio sagt: Wir sind beim Kern, und wir halten es auch.

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Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, von Platz bis Gleis, gebt uns Luft, gebt uns Schutz, gebt uns Zeit, die bleibt.


Strophe 6

Ein Zugbegleiter fiel, die Schiene trug Trauer, die Bahn ruft zum Gipfel, Entscheidungen dauern. Bodycams blinken bald vorn an der Brust, mehr Augen, mehr Menschen für Sicherheit, nicht Frust. Ausweise beim Kontrollgang, wenn’s heikel wird, zu lang schon stieg die Gewalt, die uns allen passiert.

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Finaler Refrain

Unter Zorn und Hoffnung, der Boden bebt, die Wahrheit brennt, doch sie hält uns lebend. Von München bis Genf, die Glocken sind bereit— die Kameras glühen, die Verhandler treten ein, die Menge zieht Atem—und schreit: Jetzt, nicht irgendwann!

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