Funken im Sturm
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February 24, 2026
Funken im Sturm
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Lyrics & Sources

Funken im Sturm

Strophe 1

Seit Jahren liegt ein Schatten über Feldern, Städten, Seelen, im Februar stehen Kerzen, Glocken tragen leise Flehen. Macron und Starmer rufen Bündnisworte in die Leitung, Amnesty nennt brennende Netze Kriegsverbrechen ohne Deutung. UNICEF hört Kinderträume knirschen unter Stahl, die EU will tragen, doch eine Blockade bremst den Strahl.

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Refrain

Wir sind Funken im Sturm, doch wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt über Städten vibriert. Unsere Stimmen wie Gitarren, unsere Herzen wie Schienen, bis Gerechtigkeit singt — wir geben nicht auf.


Strophe 2

Budapest zieht die Bremse, Kredit und Sanktionspakt im Stau, Wadephul ruft Verrat, die Hallen hallen karg und grau. Szijjártó zeigt auf Druschba, eine Ader ohne Fluss, Orbán reitet Wahlgewitter, Plakate flattern, Staub und Duss. Die Slowakei nickt leise, Warschau ruft nach Solidarität, das Darlehen sollte Schilde schmieden, doch der Rastplatz ist zu spät.

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Refrain

Wir sind Funken im Sturm, doch wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt über Städten vibriert. Unsere Stimmen wie Gitarren, unsere Herzen wie Schienen, bis Gerechtigkeit singt — wir geben nicht auf.


Strophe 3

Ein Geburtstagsmorgen, Blaulicht über alten Mauern, Vorwurf: Amt entweiht, Geheimnisse in dunklen Schauern. Papiere sollten zu Epstein, sagt der Schatten in der Tür, nach langen Stunden Auflagen, die Freiheit nur auf Probeführ. König Charles spricht von Sorge, doch das Recht bleibt unbewegt, Virginias Nächste atmen leiser — die Krone ist schon abgelegt.

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Refrain

Wir sind Funken im Sturm, doch wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt über Städten vibriert. Unsere Stimmen wie Gitarren, unsere Herzen wie Schienen, bis Gerechtigkeit singt — wir geben nicht auf.


Strophe 4

Würzburg atmet Frühlicht in die Halle, Schritte hallen hohl, ein Messer blitzt, ein Stand der Zeugen wird zum kalten Pol. Weitere Gesichter geraten ins Visier, die Zeit wird plötzlich schwer, doch Hände greifen ein, ein Zivilist, und stellen sich dem Meer. Die Getroffenen stehen wieder, die Wunde bleibt fast stumm, die Kripo fragt das Schweigen: Warum, warum, warum?

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Refrain

Wir sind Funken im Sturm, doch wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt über Städten vibriert. Unsere Stimmen wie Gitarren, unsere Herzen wie Schienen, bis Gerechtigkeit singt — wir geben nicht auf.


Strophe 5

Jenseits des Atlantiks wischt das höchste Richterwort die Zölle fort, der Hammer sagt: Der Kongress zählt Münzen an dem Ort. Der frühere Präsident, erzürnt, zieht neue Zäune um die Erde, per altem Paragraphenstaub, so kurz wie laute Pferde. Ökonomen zählen Rückwärtswellen, Kassenbücher beben leis, die Handelsspur wird rutschig, jeder Schritt ein neuer Preis.

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Refrain

Wir sind Funken im Sturm, doch wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt über Städten vibriert. Unsere Stimmen wie Gitarren, unsere Herzen wie Schienen, bis Gerechtigkeit singt — wir geben nicht auf.


Strophe 6

Auf Rangierfeldern quietscht die Bremse an der Zeit, DB Cargo sägt am Wagenpark der Arbeit: ein gewaltiger Teil entgleit’. Ein neuer Steuermann will schwarze Tinte oder Ende der Konzession, Brüssel misst den Puls, die Uhr tickt ohne Schonungston. Die Gewerkschaft stellt sich quer, ruft: Nicht mit uns, nicht heute, manche Crew soll anderswo ankuppeln, quer durch weite Meilenweite. Doch wenn die letzte Pfeife schrillt — rollt morgen noch ein Zug, oder nur unser Herz im Takt — bereit zum großen Flug?

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Letzter Refrain

Wir sind Funken im Sturm, und wir halten die Linie, wenn der Donner der Welt in den Adern gefriert. Unsere Stimmen wie Donner, unsere Herzen wie Schienen — bis die Sirenen verstummen… oder wir werden zu ihnen.

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