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Zwischen Sturm und Sirenen
Weltnachrichten: Rock Edition

Zwischen Sturm und Sirenen

5:40
March 23, 2026
Zwischen Sturm und Sirenen
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Lyrics & Sources

Zwischen Sturm und Sirenen

Strophe 1 – Spritpreise

Die Zapfsäule glüht, der Zeiger klettert wie im Fieber, Hormus verriegelt, ein Flaschenhals im Wind. Aus Katar knistert’s, Diesel schnauft noch tiefer, der Wochenstart droht, wo neue Gipfel sind. Berlin schärft Zähne gegen stille Runden, nur mittags darf die Tafel steigen, heißt es nun. Wer zockt, zahlt teuer – und in den Büchern klaffen Wunden, wenn Öl dreistellig wird, rauscht es in Milliarden stumm.

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Refrain

Wir sind der Chor im Donnern der Tage, halten die Linie, wenn die Welt sich dreht. Preise, Politik, Sirenen und Fragen, Rockt das Herz, bis der Sturm verweht.


Strophe 2 – Rheinland-Pfalz

Nach langen Jahren wechselt oben endlich das Licht, die Christdemokraten vorn, die Sozialen fallen schwer. Die Rechte feiert Westen-Rekord im Scheinwerferlicht, Grün bleibt drin, doch Kleinparteien schaffen’s nicht mehr. Vier Stimmenblöcke, das Haus wird enger, man munkelt groß, denn anderes passt kaum rein. In Berlin tagt man länger, beim Nachwuchs wird’s strenger, die Spitze soll liefern, sonst bleibt’s nicht beim Sein.

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Refrain

Wir sind der Chor im Donnern der Tage, halten die Linie, wenn die Welt sich dreht. Preise, Politik, Sirenen und Fragen, Rockt das Herz, bis der Sturm verweht.


Strophe 3 – Meningitis in Canterbury

Ein Club namens Chemistry, die Nacht war zu laut, dann flüstert die Stadt von Fieber und Blut. Zwei junge Frauen, zu früh, zu vertraut, die Krankheit schneidet, wo das Leben glüht. Der Premier ruft auf, wer da war, soll kommen, an der Uni gibt’s Pillen, Nadeln, ruhige Hand. Dutzende Fälle, Europa bleibt besonnen, doch Ärzte sagen: Die Narbe bleibt oft im Land.

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Refrain

Wir sind der Chor im Donnern der Tage, halten die Linie, wenn die Welt sich dreht. Preise, Politik, Sirenen und Fragen, Rockt das Herz, bis der Sturm verweht.


Strophe 4 – Ukraine

Gespräche im Kreis, Abu Dhabi, Genf – Routine im Grau, kein Durchbruch, nur Linien, die nicht weichen. Kiew will Frieden entlang des Jetzt, Moskau will mehr, genau, und fern im Süden lässt ein anderer Krieg die Runden streichen. Ein Anruf zwischen Mächtigen flackert durchs Netz, der Januar spie Feuer, der Himmel schrieb in Nacht. Europa verspricht Milliarden als Stützpfeiler im Gesetz, doch die Front bleibt starr, bis jemand den Stift neu macht.

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Refrain

Wir sind der Chor im Donnern der Tage, halten die Linie, wenn die Welt sich dreht. Preise, Politik, Sirenen und Fragen, Rockt das Herz, bis der Sturm verweht.


Strophe 5 – Slowenien

Kopf an Kopf im kleinen Land zwischen Alpen und Meer, die Liberalen hauchdünn vorn, doch keiner hat die Hand frei. Ein neuer rechter Schatten tritt über die Schwelle, begehr, und über allem rauscht Abhörn, Einfluss – wer war dabei? Man flüstert von Lobbys fern am Mittelmeerstrand, der alte Fuchs mit Freunden in Ungarn und jenseits des Teichs. Doch ohne Mehrheit bleibt Macht nur Sand, der Wind dreht weiter, nichts ist weich.

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Strophe 6 – Überschwemmungen in Kenia

In Nairobi wird Regen zu Hammer und Chor, der Fluss reißt Straßen, nimmt Hütten und Mut. Sirenen durch Viertel, man treibt die Menschen hervor, selbst der große Flughafen steht im Flutengebrüll gut. Soldaten im Wasser, der Präsident löst Speicher, Getreide für Teller, wenn die Küche versinkt. Forscher sagen: Die Wärme macht Regen gemeiner, die Münze fällt doppelt oft, wenn der Himmel blinkt.

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Finaler Refrain – Ende

Wir sind der Chor im Donnern der Tage, halten die Linie, wenn die Welt sich dreht. Heute sind Sturm, Sirenen und Klage, doch wir drehen auf – bis die Nacht nach Frieden schreit.

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