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Stromausfall, Grenzen, Stimmen – Rock aus brennender Welt
Weltnachrichten: Rock Edition

Stromausfall, Grenzen, Stimmen – Rock aus brennender Welt

5:22
March 30, 2026
Stromausfall, Grenzen, Stimmen – Rock aus brennender Welt
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Lyrics & Sources

Stromausfall, Grenzen, Stimmen – Rock aus brennender Welt

Strophe 1 – Iran-Krieg

In Teherans Adern stirbt das Licht, Turbinen halten den Atem an, von Westen pfeifen Jetstreams, aus Süden rollen Ketten an. Im Libanon werden Linien breiter, Stacheldraht wächst in den Wind, ein Reaktor namens Chondab verstummt, wie’s die IAEA bescheinigt. In Berlin nennen Gutachter den Krieg ein Wort, das Recht zerreißt, und über Pakistan reist ein mehrteiliger Friedensplan. In Islamabad beraten Minister, in Istanbul brennt die Sehnsucht, doch Raketen reden lauter als die Stadt.

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Refrain

Lichter gehen aus, Sirenen singen, Stahl vibriert im Takt, Karten brennen, Meere schließen, jeder Atemzug ist knapp. Stimmen steigen, Mauern wachsen, Herzen bleiben wach, halt die Linie, bis der Himmel endlich Farbe bekennt.


Strophe 2 – Berlin und Syrien

Im Kanzleramt ein Händedruck, der durch die Schlagzeilen schneidet, ein Präsident auf Zeit, mit Schatten aus Idlib im Gepäck. Linke nennen’s moralisch leer, die Kurden fordern Richter statt Empfang, am Tisch: die Rückkehr der Geflüchteten, Beton für einen Neustart, und der ferne Krieg als stummer Gast. Der Termin verschoben nach neuer Gewalt, verkauft als Stabilität.

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Refrain

Lichter gehen aus, Sirenen singen, Stahl vibriert im Takt, Karten brennen, Meere schließen, jeder Atemzug ist knapp. Stimmen steigen, Mauern wachsen, Herzen bleiben wach, halt die Linie, bis der Himmel endlich Farbe bekennt.


Strophe 3 – Finnland und die Drohnen

Über Kiefern irrt Metall, die Spur von Kiew in den Flügeln, ein Abfangjäger schaut hinab und spart den Schuss um der Dächer willen. Kein Blut im Gras, doch harte Worte: verletzte Souveränität. Aus Osten dröhnen Störsignale, die Kompasse taumeln, im Baltikum fiel so mancher Vogel fehl – und an der Ostsee glomm ein Hafen.

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Strophe 4 – EU-Rückführungsverordnung

Im Europaparlament hebt eine breite Front ein Papier, mit Rückführungs-Hubs jenseits der Küste, Haft wie ein endloser Flur. Abschiebung auch dorthin, wo niemand Wurzeln hat, Konservative flüstern mit Rechtsaußen, Formeln wandern wie Schablonen. Eine Sozialdemokratin spricht vom gebrochenen Tabu, Amnesty warnt vor Zellen – noch kein Gesetz, doch der Kurs ist gesetzt.

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Refrain

Lichter gehen aus, Sirenen singen, Stahl vibriert im Takt, Karten brennen, Meere schließen, jeder Atemzug ist knapp. Stimmen steigen, Mauern wachsen, Herzen bleiben wach, halt die Linie, bis der Himmel endlich Farbe bekennt.


Strophe 5 – Straße von Hormus

Die Meerenge verriegelt, Patrouillen kleben wie Riegel aus Stahl, Reeder drehen ab, Routen knicken, Zuschläge wachsen wie Dornen. Aus London kommt die Warnung: Wasser wie Pulver in der Luft, das Fass wird teurer, der Diesel brennt im Portemonnaie, Erinnerungen an die Kältejahre kehren zurück. Umwege füllen nur ein dünnes Aderchen, Lobbystimmen drängen: öffnet das Tor — und drüben rät ein Präsident, einfach durchzufahren.

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Strophe 6 – Rheinland-Pfalz wählt neu

Am Rhein kippt die Farbe, die Schwarzen führen den Tross, die Roten fallen tiefer als je, die Blauen jubeln laut. Grün bleibt im Haus, Gelb und Freie stehen draußen, ein Landtag in kleiner Runde, ein Neuer richtet die Krawatte. Die Chefin hält am Stuhl, der Juso ruft nach Aufbruch, das amtliche Siegel fehlt noch — und alles hält den Atem an.

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Refrain – Finale

Lichter gehen aus, Sirenen singen, Stahl vibriert im Takt, Karten brennen, Meere schließen, jeder Atemzug ist knapp. Stimmen steigen, Mauern wachsen — die Welt zittert im Akkord, halt die Linie... bis der letzte Funke fällt — oder wir schreiben ihn neu.

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