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Zwischen Eis, Worten und Zöllen
Weltnachrichten

Zwischen Eis, Worten und Zöllen

4:15
January 14, 2026
Zwischen Eis, Worten und Zöllen
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Lyrics & Sources

Zwischen Eis, Worten und Zöllen

Strophe 1

Im Weißen Haus klingen schwere Worte, Zölle wie Mauern an jeder Handels-Pforte. China, Indien, Emirate im grellen Licht, Partner von Teheran, der Druck weicht nicht. Öl atmet schneller, Teuerung vor der Tür, das höchste Gericht prüft Notstandskur.

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.


Strophe 2

Berlin und die NATO suchen mit den USA einen gemeinsamen Schild für Arktis und Grönland, so nah. Wadephul und Rubio verhandeln in Washington Ton um Ton, „Arctic Sentry“ schwebt als Name überm Horizont. Doch Trump beharrt: Erwerb statt Pacht als Ziel, Merz nickt in Indien, Sicherheit zählt viel.

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.


Strophe 3

Die SPD legt Pläne in die helle Rund, ein hoher Freibetrag – doch nicht für jeden Grund. Für Firmen Zeit zum Atmen, lang gestundet, die alte Schonung wird vom Tisch gewunden. Aus Union und Verbänden ein harter Ton, „Finger weg vom Betriebsvermögen“ – ihr Kanon.

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.


Strophe 4

Gefrierender Regen legt das Land in Eis, Schulen bleiben dunkel, der Morgen wird leis. In Nordrhein, Niedersachsen, Bremen: leerer Saal, in Hessen viele Türen – ein geschlossenes Mal. Am Frankfurter Himmel bleiben Flieger am Rand, Elli zieht ostwärts: Sachsen, Brandenburg, Küstenland.

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.


Strophe 5

In Marburg hebt die Jury eine Karte, „Sondervermögen“ wird das Wort der harten Art. Es deckt die Schulden zu wie ein weiches Tuch, erstickt die Debatte, dämpft den offenen Ruf. Das Land sucht klare Sprache, ohne Versteck, denn Wahrheit braucht keinen Etikettentrick.

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.


Strophe 6

Auf der nächsten Stufe steht ein sperriges Gesetz, es gießt Angst in Silben, macht Ankommen zur Hetz. Ein Gast nennt „Umsiedlung“ das dunkelste Kleid, ein Wort für Vertreibung in Kriegseszeit. So viele Stimmen schicken ihre Sicht ans Ohr – doch welches Wort schreibt morgen unser Chor? Das Urteil steht noch aus, der Himmel knirscht im Wir: Wer spricht zuerst – das Gericht, die Geschichte, oder wir?

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Refrain

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, die Welt auf dünnem Eis, der Puls hält leise Wacht. Zwischen lauten Zöllen und leisen großen Worten, suchen wir ein Morgen mit offenen, klaren Orten.

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