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Lichter, die flackern
Weltnachrichten

Lichter, die flackern

4:05
January 16, 2026
Lichter, die flackern
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Lyrics & Sources

Lichter, die flackern

Strophe 1

Im Iran weht ein Wind, der nach Aufbruch schmeckt, Ende des Jahres hob sich die Straße, bis die Nacht sie bedeckt. Das Netz wurde stumm, die Angst blieb wach, Trump hielt die Faust, zog sie dann wieder sacht. Von Al-Udeid flogen Schatten fort, Araghchi sagt: Keine Stricke, kein letztes Wort. Doch Namen rauschen wie Wasser im Schacht, und zu viele liegen still in der langen Nacht.

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Refrain

Zwischen Drohen und Bitten steht die Welt auf schmalem Grat, die Lichter gehen aus, doch die Hoffnung bleibt parat. Wir zählen keine Zahlen, nur Atemzug für Atemzug, bis jemand leise sagt: Es reicht – genug.


Strophe 2

Charkiw brennt im Herzen der Energie, Turbinen verstummen, in Schytomyr kein Lied. Drüben in Belgorod ist das Dunkel nicht mild, Zelenskyj bittet um Strom für das Kind. Ein General zeichnet Linien im Staub, der Kreml ruft Unterhändler, den Deal schon im Glaub. Witkoff, Kushner – zwei Namen auf Reisen, Frieden als Ware auf dünnen Gleisen.

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Refrain

Zwischen Drohen und Bitten steht die Welt auf schmalem Grat, die Lichter gehen aus, doch die Hoffnung bleibt parat. Wir zählen keine Zahlen, nur Atemzug für Atemzug, bis jemand leise sagt: Es reicht – genug.


Strophe 3

In der Kälte des Eises, „Arctic Endurance“ erklingt, ein kleines Kontingent, das nach Antworten ringt. Auf Einladung Dänemarks, Blick über See, ob Augen und Ohren genügen im Schnee. Norwegen, Schweden, Frankreich stehen bereit, als Reaktion auf Besitzruf und alten Streit. Ein Krisentreffen endete ohne Schwur, und Grönland hört das Echo der großen Kur.

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Refrain

Zwischen Drohen und Bitten steht die Welt auf schmalem Grat, die Lichter gehen aus, doch die Hoffnung bleibt parat. Wir zählen keine Zahlen, nur Atemzug für Atemzug, bis jemand leise sagt: Es reicht – genug.


Strophe 4

Venezuela, ein Griff in die Nacht, Maduro gejagt, die Welt hält Wacht. Trump ruft Rodriguez, nennt sie groß, sie verspricht Zellen, die bald werden los. Im Haus mit den Säulen legt Machado ihr Gold, als Dank auf den Tisch, doch Zweifel sind stolz. Er neigt zur Übergangshand, verdächtig still, wer führt das Land, wenn keiner es will?

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Refrain

Zwischen Drohen und Bitten steht die Welt auf schmalem Grat, die Lichter gehen aus, doch die Hoffnung bleibt parat. Wir zählen keine Zahlen, nur Atemzug für Atemzug, bis jemand leise sagt: Es reicht – genug.


Strophe 5

Im Bundestag fliegt Papier wie Schnee, Beschleunigung für Stahl und Gerät. Mit Regierung und AfD fällt das Ja, die Opposition ruft: Zu schnell, zu nah. Die Begründung: ein Schatten aus Osten weht, und niemand weiß, wie lange er steht. Das Recht wird gebogen, die Zeit rennt davon, wer prüft die Schrauben am neuen Ton?

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Refrain

Zwischen Drohen und Bitten steht die Welt auf schmalem Grat, die Lichter gehen aus, doch die Hoffnung bleibt parat. Wir zählen keine Zahlen, nur Atemzug für Atemzug, bis jemand leise sagt: Es reicht – genug.


Strophe 6

Berlin im Rauch, ein Kabel im Brand, die „Vulkangruppe“ zeichnet die Wand. Im Südwesten kein Summen, die Tage so schwer, der längste Blackout seit dem letzten Heer. Die Truppe hilft tragen, der General klagt, Terrorverdacht, der in Akten lag. Eine Schwachstelle offen wie eine Tür, man schaltet zurück – doch wer zieht sie zu? Ein Funke bleibt übrig und kriecht durch die Stadt, und irgendwo, leise, greift jemand zum Schalter – und hält ihn noch fest.

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