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Akten, Arktis und der kalte Strom
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Akten, Arktis und der kalte Strom

3:53
February 5, 2026
Akten, Arktis und der kalte Strom
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Lyrics & Sources

Akten, Arktis und der kalte Strom

Strophe 1

Sie kippten Berge Akten in das Licht der Nacht, Namen schwer wie Kronen, wie Raketen in der Macht. Eine Mail fragt nach der wildesten Inselzeit, Entwürfe über Gates, verstörend, kalt und breit. Melinda French Gates ruft laut nach Transparenz, Starmer prüft alte Bande, schneidend wie ein Grenz. Doch ohne Schwärzung liegen Wunden bloß und wund, die Wahrheit brennt — und schmerzt zugleich den Mund.

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Refrain

Und es friert in den Schlagzeilen, wir halten Atem, zählen Mut statt Geld. Zwischen Akten und Eisscheiben zittert still die halbe Welt.


Strophe 2

Er droht mit Zöllen überm grauen Ozean, spricht von falscher Last, von Jahren, die verrann. Erkundungstrupps im Eis, der Ton wird scharf und schwer, Europa stoppt den Handel, stemmt sich kühn dagegen sehr. In Davos fällt die Bremse, doch der Frost bleibt hart, und von der Leyen sagt, im Norden blieb man zart. Die Karten neu gemischt, die Blicke weit und krumm — im weißen Schweigen hallt ein tiefer, leiser Brumm.

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Refrain

Und es friert in den Schlagzeilen, wir halten Atem, zählen Mut statt Geld. Zwischen Akten und Eisscheiben zittert still die halbe Welt.


Strophe 3

Ein Funken an der Brücke frisst sich durch Beton, die längste Dunkelheit seit Nachkrieg, stiller Ton. Die Vulkangruppe bekennt, der Winter hält die Stadt, die Hilfe aus den Kasernen macht die Kälte satt. Die Fahnder nennen Terror, Sabotage schwer, eine hohe Belohnung — Spuren kreisen leer. Und über all dem Flackern, das die Nerven bricht, steht Krisensprache schief im kalten Gegenlicht.

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Strophe 4

In Budapest fällt ein Urteil, schwer wie Blei, gegen Maja T., die Wege blutig, grau und frei. Versuchte schwere Taten, eine Gruppe, hart, zu viele wurden Opfer, in der Nacht, im Park. Die Anklage wollte mehr, die Verteidigung hält stand, ein deutsches Höchstgericht rügte einst den falschen Gang. Vielleicht wird diese Strafe daheim vollzogen sacht, wenn jeder Einspruch schweigt und nur das Urteil wacht.

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Refrain

Und es friert in den Schlagzeilen, wir halten Atem, zählen Mut statt Geld. Zwischen Akten und Eisscheiben zittert still die halbe Welt.


Strophe 5

Die Statistik hebt den Spiegel, der nicht lügen kann, mehr rutschen unter Kanten, die kaum tragen dann. Wer unter einem Bruchteil dessen lebt, was Mitte heißt, spürt jede kleine Rechnung wie ein schneidendes Eis. Besonders wo man einsam wohnt, allein erzieht, wo Arbeit fehlt, die Sorge durch die Monate zieht. Ein Verband sagt schlicht, die Armen werden ärmer noch, das Wenige wird weniger — ein müder, harter Trog.

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Strophe 6

In Oslo sitzt der Sohn der Kronprinzessin still, Vorwürfe schwer wie Felsen gegen freien Will’. Die Krone wird zur Last, die Blicke drücken sehr, die Familie ringt um Haltung, atmet schwer, und mehr. Nichts ist schon entschieden, doch das Land hört hin, zwischen Pflicht und Wahrheit, Zweifel mittendrin.

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Refrain

Und es friert in den Schlagzeilen, wir halten Atem, zählen Mut statt Geld. Zwischen Akten und Eisscheiben zittert still die halbe Welt.


Outro

Und wenn das Eis im Norden bricht und jede Akte endlich spricht, entscheidet sich in dieser Stille, wer unsre nächste Zeile schreibt — das Schweigen, oder wir, bereit.

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