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Zwischen Schlagzeilen und Schweigen
Weltnachrichten

Zwischen Schlagzeilen und Schweigen

4:59
February 9, 2026
Zwischen Schlagzeilen und Schweigen
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Lyrics & Sources

Zwischen Schlagzeilen und Schweigen

Strophe 1

Anfang Februar in Oslo, die Kameras im kalten Licht, der Sohn der Kronprinzessin, ein Name, der nicht vergisst. Von Übergriffen ist die Rede, von Gewalt und weißem Staub, er spricht die schwersten Worte frei, doch die Luft bleibt taub. Noch vor dem ersten Tag die Fessel, Haft auf frische Sicht, Verhandlung weit in Märzgefilde — und lange Schatten in Sicht.

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Strophe 2

Im Westen fallen Schränke, ein Berg aus Akten fällt, Fotos, Bänder, Listen rollen einmal um die Welt. Namen wie Trump und Musk, Gates, ein Prinz, auch Mette‑Marit, sie stehen in den Papieren — mehr sagt vorerst nur die Schrift. In Norwegen, im Baltikum, am Bosporus wird ermittelt, ein Lord legt im Oberhaus sein Amt ab, in Bratislava wird ein Rat entpflichtet.

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Refrain

Zwischen Schlagzeilen und Schweigen hält die Stadt den Atem an, wir stolpern durch die Nächte, bis ein neuer Morgen kann. Wenn Namen fallen, Lichter flackern, Herzen schwer und weit — wir singen gegen Angst und Lärm: für Wahrheit, Maß und Zeit.

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Strophe 3

Nach langem Schweigen am Golf, mit Washington als Hand, tauschen Vorderlinien Menschen — gleich viel über Land. Selenskyj nickt und lädt zu neuen Worten über See, in Florida vielleicht, der Kreis dreht zögernd seine Fee. Und leise heißt es, aus den höchsten Zimmern klingt ein Plan: Bis Sommer müsse enden, was uns allen Wunden nahm.

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Strophe 4

Am Teltowkanal die Flammen, ein Brückenschlund erbleicht, Berlin im Frost, das längste Dunkel seit Kriegsende erreicht. Wohnungen und Betriebe frieren etliche Tage still, die „Vulkangruppe“ brüstet sich — ein widerlicher Will’. Der Generalbundesanwalt zieht die Akten fest zur Hand, für einen Funken Wahrheit steht viel Geld im Land.

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Refrain (Wiederholung)

Zwischen Schlagzeilen und Schweigen hält die Stadt den Atem an, wir stolpern durch die Nächte, bis ein neuer Morgen kann. Wenn Namen fallen, Lichter flackern, Herzen schwer und weit — wir singen gegen Angst und Lärm: für Wahrheit, Maß und Zeit.

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Strophe 5

Die Hüter in Europa rufen den Digital Services Act, Endlosrollen, Autoton — der Sog sei falsch getakt’. Es braucht nun Pflichtpausen, Nächte ohne Dauerlauf, sonst trifft die Firma eine Strafe, groß wie ein Jahreshauch. Die App ruft: völlig falsch! und wehrt die Klinge sacht, doch müde Daumen wischen weiter — wer trägt hier welche Macht?

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Strophe 6

Jenseits hebt ein Zöllner Schild, seit einem Jahr erneut, der Stahl wird schwer, die Autos dünn, so mancher Auftrag scheut. Das Ifo zählt die trübe Luft, das Wachstum bleibt benetzt, Europa zahlt an Grenzen Geld, das Räderwerk verletzt. Doch hinter all den Barrikaden wächst ein leiser Reim: Wer Mauern baut, hört irgendwann nur noch den eigenen Lärm — oder bricht sie ein?

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