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Kurze Zeit, lange Schatten
Weltnachrichten

Kurze Zeit, lange Schatten

3:55
February 19, 2026
Kurze Zeit, lange Schatten
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Lyrics & Sources

Kurze Zeit, lange Schatten

Strophe: Genf

In Genf, ein Raum, der nach Kaffee und Kälte riecht, Gesichter aus Kiew und Moskau, der Atem kurz und flach. Der Gast aus Washington, Steve Witkoff, hält die Fäden, Selenskyj nennt es schwer, wirft Taktik in den Raum. Moskaus Medinski nickt, verspricht ein Bald vielleicht, Streit um Land, ein großer Teil in fremder Hand, Donbass ohne Ja.

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Refrain

Kurze Zeit, lange Schatten über Straßen, über Draht, Worte prallen, Motoren mahlen, und wir halten wach die Nacht. Zwischen Apps und alten Karten, Meer und Bahnhofsgleis, Wer baut noch Brücken, wenn die Brüche bleiben heiß?


Strophe: Los Angeles

In Los Angeles auf Holz, ein CEO unter Schwur, Eine junge Kalifornierin klagt gegen Meta und YouTube. Er sagt, das Netz sei nicht gemacht, um Kinder festzuhalten, doch Mails im Hinterzimmer reden eine andre Sprache. Ein Urteil könnte werden wie Rauch in alten Bars, und viele, die noch warten, stehen schon bereit.

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Strophe: Bahn

Im Regionalzug bei Kaiserslautern fiel ein Name, Serkan C., ein Diener der Schienen, hielt noch die Tür. Nach einer Kontrolle wurde Stille lauter als der Gang, Fäuste statt Fahrscheine, ein Land hält den Atem an. Die Bahn will keine Schranken, trotz Rufen von Gewerkschaft und Polizei, Palla ruft zum Gipfel, Dobrindt will schärferen Schutz.

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Refrain

Kurze Zeit, lange Schatten über Straßen, über Draht, Worte prallen, Motoren mahlen, und wir halten wach die Nacht. Zwischen Apps und alten Karten, Meer und Bahnhofsgleis, Wer baut noch Brücken, wenn die Brüche bleiben heiß?


Strophe: Bratislava

In Bratislava brennt das Licht im Keller der Reserve, Die Druschba schweigt, die Zapfsäulen blicken leer. Die einen sagen Bomben, die andern sagen Blockade, Fico zeigt nach Osten, die Leitung bleibt verstopft. Slovnaft greift ins Lager, dreht der Ukraine den Hahn zu, ein Land zählt Tropfen und fragt, wem es noch gibt.

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Refrain

Kurze Zeit, lange Schatten über Straßen, über Draht, Worte prallen, Motoren mahlen, und wir halten wach die Nacht. Zwischen Apps und alten Karten, Meer und Bahnhofsgleis, Wer baut noch Brücken, wenn die Brüche bleiben heiß?


Strophe: Trier

In Trier prallen Worte wie Bierdeckel an die Wand, sein erster Aschermittwoch als Kanzler, die Halle riecht nach Rauch. Er ruft nach Pausen für Minderjährige im Netz, auf Steuern fällt ein Nein, die Zitrone sei erschöpft. Vor der Wahl im Land am Rhein dreht sich der Reigen fester, Kubicki stichelt, die Grünen nennen’s von gestern.

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Strophe: Ostsee

An der Ostsee leert die Brandung ihre Taschen voller Stahl, Boote küssen Strände bei Putlos, Takte im Sand. Pistorius steht am Deich, verspricht das Drehen aller Räder, ein Bündnis übt das Springen, wenn die Küste um Hilfe ruft. Am Himmel summt ein Bayraktar, zum ersten Mal im Ring, und irgendwo im Funk flüstert die Zukunft: Jetzt.

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Schlussrefrain

Kurze Zeit, lange Schatten — doch plötzlich bricht der Klang: Ein Ruf wie aus der Tiefe: Jetzt entscheidest du den Gang.

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