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Zwischen Urteil, Aufstand und Aufschwung
Weltnachrichten

Zwischen Urteil, Aufstand und Aufschwung

4:51
February 22, 2026
Zwischen Urteil, Aufstand und Aufschwung
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Lyrics & Sources

Zwischen Urteil, Aufstand und Aufschwung

Strophe eins

Das höchste Gericht sprach: So nicht, auf Notstand gebaut, der Zoll gehört dem Kongress, nicht der Hand, die laut vertraut. Man zählt schon Summen, hoch wie Berge, an die, die zahlen soll’n, doch im selben Atem schwört der Mann im Weißen Haus: neue Zölle, neu bemess’ne Zoll’n. Erst sacht, dann härter, als Einheitssatz für alle, und Abkommen zittern leise in der internationalen Halle.

Sources:


Refrain

Zwischen Sturm und Morgenrot hält die Welt den Atem an. Recht und Macht im Widerwort, und irgendwo wächst ein Plan. Wenn Mauern beben, Hände zittern, sucht die Zeit nach ihrem Sinn. Zwischen Zöllen, Kriegsrecht, Friedensbitten hebt die Hoffnung leis das Kinn.


Strophe zwei

In Seoul fiel ein schweres Wort: lebenslang für den Mann, der das Kriegsrecht rief und Soldaten schickte, Fenster splitterten dann. Das Haus der Stimmen hob in Hast den Bann und hielt die Ordnung fest, die Anklage wollte härter, doch seit den späten Neunzigern ruht der letzte Rest. Er kann noch gehen, den Weg der Berufung, doch die Stadt bleibt nachts so wach, wo ein Befehl den Atem nahm, und doch das Parlament noch sacht.

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Refrain

Zwischen Sturm und Morgenrot hält die Welt den Atem an. Recht und Macht im Widerwort, und irgendwo wächst ein Plan. Wenn Mauern beben, Hände zittern, sucht die Zeit nach ihrem Sinn. Zwischen Zöllen, Kriegsrecht, Friedensbitten hebt die Hoffnung leis das Kinn.


Strophe drei

Am See die Tische, kühl und kurz, getrennt nach Krieg und Staat, Kiew nennt’s schwer und sagt: Sie spielen Zeit, das ist die alte Tat. Noch in demselben Monat wieder, so klingt die leise Pflicht, Europa steht im Flur bereit, zum Flüstern zwischendurch im Licht. Ein Mann aus Washington drängt auf Frieden, noch bevor der Sommer klingt, als ob ein Ufer beide Seiten in ein neues Atmen bringt.

Sources:


Refrain

Zwischen Sturm und Morgenrot hält die Welt den Atem an. Recht und Macht im Widerwort, und irgendwo wächst ein Plan. Wenn Mauern beben, Hände zittern, sucht die Zeit nach ihrem Sinn. Zwischen Zöllen, Kriegsrecht, Friedensbitten hebt die Hoffnung leis das Kinn.


Strophe vier

In Stuttgart stehen Reden dicht, Applaus wie schwarzer Regen, der Kanzler bleibt der Vorsitzende, bekommt erneut den Segen. Auf Papier gezählt, aus Vorsicht, fern von Funk und Licht, Adenauers Name in der Luft, Verantwortung im Gesicht. Man spricht vom Netz für junge Hände, vom Wahlkampf im Südwest, ein Gast aus alten Tagen nickt — und doch, die Fragen bleiben erst.

Sources:


Refrain

Zwischen Sturm und Morgenrot hält die Welt den Atem an. Recht und Macht im Widerwort, und irgendwo wächst ein Plan. Wenn Mauern beben, Hände zittern, sucht die Zeit nach ihrem Sinn. Zwischen Zöllen, Kriegsrecht, Friedensbitten hebt die Hoffnung leis das Kinn.


Strophe fünf

Im Werk erwacht ein alter Takt, der lange schlummern musste, ein Index steigt, die Schwelle fällt, der Stahl hebt wieder Brüste. Ein Ökonom ruft hell: Hurra, die Räder zieh’n nach vorn, zum Jahresanfang wird es klar, der Frost verlässt das Korn. Getrieben von geliehenem Geld, von Aufrüstung und Mut — und jetzt, wo Motoren wieder singen: Hält der Frieden auch die Glut?

Sources:


Schlussrefrain

Zwischen Sturm und Morgenrot hält die Welt den Atem an. Recht und Macht im Widerwort, und irgendwo zündet ein Plan. Wenn Märkte klingen, Richter sprechen, und am See die Uhren rinnt, zwischen Zöllen, Kriegsrecht, Friedenszeichen singt die Hoffnung — laut wie der Wind.

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