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Zwischen Sirenen und Stimmzetteln
Weltnachrichten

Zwischen Sirenen und Stimmzetteln

4:21
March 2, 2026
Zwischen Sirenen und Stimmzetteln
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Lyrics & Sources

Zwischen Sirenen und Stimmzetteln

Strophe 1

Teherans Himmel zerschnitt eine Kante aus Stahl, ein Ex-Präsident fiel im eigenen Haus, bewacht und doch fatal. Er stand für harte Worte zum Atom und geleugnetes Leid, am Ende war selbst sein Lager gegen ihn entzweit.

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Refrain 1

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln hält die Zeit die Hand, vielleicht wird morgen Frieden groß und Schreien klein im Land.


Strophe 2

Die Garden des Irans schlugen weit über Grenzen zurück, Basen der USA, ein Hauptquartier im grellen Kriegsblick. Auch Stellungen der Bundeswehr sah man im Feuer steh’n, in Beit Schemesch Schweigen, am Golf Familien, die geh’n.

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Refrain 2

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln hält die Zeit die Hand, vielleicht wird morgen Frieden groß und Schreien klein im Land.


Strophe 3

Im Sand des Golfs sitzen Reisende fest wie im Traum, Flugpläne reißen, am Kai liegt der Schiffe blauer Saum. Nahe am Bug schlug eine Drohne den Atem weg, die Emirate halten Menschen mit Dach und mit Brot vom Steg.

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Refrain 3

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln hält die Zeit die Hand, vielleicht wird morgen Frieden groß und Schreien klein im Land.


Strophe 4

Das Öl wird teurer, die Meerenge bei Hormus blockiert, Banken malen Kurven, OPEC hebt die Zügel justiert. An Zapfsäulen in Städten flackert ein stiller Protest, wenn jedes Ziel zur Strecke wird und keiner mehr weiß, was noch lässt.

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Refrain 4

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln hält die Zeit die Hand, vielleicht wird morgen Frieden groß und Schreien klein im Land.


Strophe 5

Moskau spricht von Recht, Peking von Souveränität, der Tod des geist’gen Führers treibt die Welt in Debattenglut spät. Ein Verbündeter im Osten, verknüpft mit der Front weit im Nord, die Worte sind schwer wie Anker, doch treiben sie weiter fort.

Sources:


Refrain 5

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln hält die Zeit die Hand, vielleicht wird morgen Frieden groß und Schreien klein im Land.


Strophe 6

Im Südwesten hierzuland’ zählt bald ein anderes Licht, neues Wahlrecht im Kasten, die Jugend erhebt nun Gesicht. Grün und Schwarz eng beieinander, Blau laut im Chor, Özdemir und Hagel vorne, Kretschmann tritt nicht mehr vor.

Sources:


Refrain 6

Wir zählen keine Zahlen, nur Atem in der Nacht, Raketen, Reden, Wahlplakate, alles hält die Wacht. Zwischen Sirenen und Stimmzetteln frag ich, Hand in Hand: Wer siegt am Ende — das Kreuz auf Papier oder Feuer im Sand?

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