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Meerenge, Märkte, Menschen – Lied in stürmischen Tagen
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Meerenge, Märkte, Menschen – Lied in stürmischen Tagen

3:45
March 4, 2026
Meerenge, Märkte, Menschen – Lied in stürmischen Tagen
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Lyrics & Sources

Meerenge, Märkte, Menschen – Lied in stürmischen Tagen

Strophe 1

Die Wächter funken: Kehrt um, die Enge ist geschlossen. Ein großer Teil der Welt fährt hier sonst durch, Öl und Gas. Tanker rufen nach Geleit mit Flaggen aus dem Westen, und Börsen zittern, als wär die See aus Glas.

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Refrain

In engen Fahrwassern hält die Welt den Atem an, Preise steigen wie die Flut, Hoffnung sucht ein Ufer dann, wir hören Funk und Reden – wer lenkt uns durch die Nacht?


Strophe 2

Fern am Golf sitzen Reisende fest, der Urlaub steht still. In Dubai schweigen die Startbahnen, am Kai ruhen große Schiffe. Berlin spannt Brücken über Maskat und Riad, die Emirate zahlen Betten und Brot; Charter statt Militär, der Himmel verriegelt.

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Strophe 3

An Zapfsäulen und Zählern klettert die Zahl, keiner will sie sehen. Seit Tagen zuckt der Gaszeiger wie ein nervöser Puls. Kein Flüssiggas aus Katar, die Meerenge bremst die Frachter, in Brüssel wacht ein Krisenstab, die Teuerung klopft an die Tür.

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Refrain

In engen Fahrwassern hält die Welt den Atem an, Preise steigen wie die Flut, Hoffnung sucht ein Ufer dann, wir hören Funk und Reden – wer lenkt uns durch die Nacht?


Strophe 4

Im Weißen Haus spricht einer lang, der andere knapp. Er warnt daheim vor teuren Tagen und fragt: Was kommt danach? Der Gastgeber nennt ihn Freund, witzelt über harte Zölle, und Berlin hört: Kein Ruf nach Soldaten – fürs Erste draußen.

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Strophe 5

Der Leitindex rutscht, als hätte jemand den Boden geölt. Chemie und Reise verblassen auf flimmernden Tafeln. Viele Firmen in Deutschland hängen am Golf wie an langen Fäden, reißt ein Glied der Kette, erzittern Hallen und Häfen.

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Refrain

In engen Fahrwassern hält die Welt den Atem an, Preise steigen wie die Flut, Hoffnung sucht ein Ufer dann, wir hören Funk und Reden – wer lenkt uns durch die Nacht?


Strophe 6

Im Süden ringt Schwarz mit Grün, fast Schulter an Schulter. Cem führt in Köpfen, der Rivale holt Atem. Zum ersten Mal dürfen viele ganz Junge den Stift führen, ein großes Vielleicht liegt über dem Land – die Nacht zählt es aus.

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Refrain – Finale

In engen Fahrwassern hält das Land den Atem an, zwischen Wahlschein und Weltenbrand sucht es sein Ufer dann, ein letztes Kreuz, ein letztes Funkwort – wer lenkt durch die Nacht?

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