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Lichter im Sturm
Weltnachrichten

Lichter im Sturm

3:30
March 5, 2026
Lichter im Sturm
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Lyrics & Sources

Lichter im Sturm

Strophe 1

Seit wenigen Tagen bebt der Himmel zwischen USA, Israel und Teheran, sie melden stillgelegte Werfer irgendwo in der Ferne. Amerikas Flotte jagt Schiffe im Golf, ein US‑U‑Boot schickt die Dena hinab, seit dem letzten großen Krieg ein düsteres Erstes. Kurdische Schritte im Staub, bereit für Bodenschatten, und China schickt einen Gesandten wie eine Laterne in die Nacht.

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Refrain

Wir zählen keine Tage, nur Atem im Gewitter, Ölgeruch und Bahnhofslicht, Gesichter werden bitter. Zwischen Heimweg und Alarm such ich dein Gesicht — halt die Welt kurz an, bis der Morgen nicht zerbricht.


Strophe 2

Bei Isfahan splittern Scheiben nahe einem stillen Kern, die Hüter der Atome sagen: kein strahlendes Herz verletzt. Rafael Grossi bittet leise um Zurückhaltung, damit kein Labor zur falschen Stunde Städte entzündet.

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Refrain

Wir zählen keine Tage, nur Atem im Gewitter, Ölgeruch und Bahnhofslicht, Gesichter werden bitter. Zwischen Heimweg und Alarm such ich dein Gesicht — halt die Welt kurz an, bis der Morgen nicht zerbricht.


Strophe 3

An der Zapfsäule steht die Zwei vor dem Komma jetzt fest, Diesel wird schwer im Portemonnaie, Super rückt bedrohlich näher. Die Straße von Hormus hält Frachter wie Atem an, und Stimmen warnen: der morgige Weg könnte teurer sein.

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Refrain

Wir zählen keine Tage, nur Atem im Gewitter, Ölgeruch und Bahnhofslicht, Gesichter werden bitter. Zwischen Heimweg und Alarm such ich dein Gesicht — halt die Welt kurz an, bis der Morgen nicht zerbricht.


Strophe 4

Am Golf stranden Koffer und Kinderhände, so viele aus der Heimat, der Minister verspricht Plätze für die Zerbrechlichen in Maschinen, bezahlt aus unseren Taschen. Die Airline streicht weiter, die Emirate lassen Hotellichter warm brennen.

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Refrain

Wir zählen keine Tage, nur Atem im Gewitter, Ölgeruch und Bahnhofslicht, Gesichter werden bitter. Zwischen Heimweg und Alarm such ich dein Gesicht — halt die Welt kurz an, bis der Morgen nicht zerbricht.


Strophe 5

Im Norden ruft Ankara den Nachbarn zur Tür, denn eine iranische Zunge aus Feuer strich am Himmel entlang. Fidan und Araghtschi sprechen über Stufen, die man besser meidet, damit Grenze nicht vom Echo zum Donner wird.

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Refrain

Wir zählen keine Tage, nur Atem im Gewitter, Ölgeruch und Bahnhofslicht, Gesichter werden bitter. Zwischen Heimweg und Alarm such ich dein Gesicht — halt die Welt kurz an, bis der Morgen nicht zerbricht.


Strophe 6

Im Ovalen Zimmer nennt Trump den Kanzler einen Freund, redet wie ein Strom, der andere Ufer kaum berührt. Merz fragt nach Plänen für den Tag danach in Persiens Gassen — die Antwort rauscht ins Mikro, dann öffnet sich die Tür, und irgendwo greift jemand still zum roten Telefon.

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