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Straßen von Hormus, Wege nach Hause
Weltnachrichten

Straßen von Hormus, Wege nach Hause

3:34
March 6, 2026
Straßen von Hormus, Wege nach Hause
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Lyrics & Sources

Straßen von Hormus, Wege nach Hause

Strophe 1

An den Zapfsäulen klackt die Kälte in die Kassen, die Anzeige springt über die magische Grenze. Ein Nadelöhr im Meer heißt Straße von Hormus, der Strom der Welt gerät ins Stocken, die Kessel seufzen. Das Fass wird schwer, der Winter länger im Portemonnaie, und leise flüstert jemand: Teuerung rollt wie Brandung an.

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Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind, halt meine Hand, bis wir zu Hause sind.


Strophe 2

Zehntausende mit Sand im Schuh und Salz im Blick, gestrandet zwischen Glastürmen und gesperrtem Himmel. Kinder, Kranke, Schwangere zuerst, sagt das Amt, Charter heben ab nach Maskat und Riad. Aus Dubai rollt ein Flieger heim nach Frankfurt, die Rückkehr gibt es gegen Gebühr, die VAE zahlen Bett und Brot.

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Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind, halt meine Hand, bis wir zu Hause sind.


Strophe 3

Im Parkett zittern Zeilen, der Index fällt durchs Eis, ein nächster Tag, und wieder rutscht der Boden. Siemens Energy stolpert, Beiersdorf wird still, DHL verliert den Takt im Sortierband. Nur Stahl in Tarnfarbe tanzt gegen den Sturm: Rheinmetall, Renk und Hensoldt zählen Schritte nach vorn.

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Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind, halt meine Hand, bis wir zu Hause sind.


Strophe 4

Im Weißen Haus spricht einer fast allein, nennt den Kanzler Freund, lobt das Land, teilt Hiebe aus: Spanien und Britannien kriegen Schelte im grellen Licht. Iran, Handel, Ukraine liegen offen auf dem Tisch, und später sagt Merz leise in die Kameras: Ohne Plan für morgen bleibt der Sieg von gestern leer.

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Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind, halt meine Hand, bis wir zu Hause sind.


Strophe 5

Der Südwesten zählt die Tage bis zur Wahl, die Schwarze Fahne jagt das Grüne Blatt, Kopf an Kopf. Kretschmann tritt ab, doch Özdemir steht hoch im Kurs, die AfD lauert hinterm Gartenzaun. Hagel ringt mit einem alten, schiefen Video, ein Satz zu viel, der jetzt im Treppenhaus der Meinung hallt.

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Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind, halt meine Hand, bis wir zu Hause sind.


Strophe 6

Der Wehrbericht legt die Karten auf den Tisch: zu viele Häupter, zu wenige Hände, Wege zu verschachtelt. Reformen jetzt, sonst fällt ein altes Wort: Wehrpflicht, sagt er, als nächster Schritt im Stillalarm. Mehr Meldungen über Hass, Mobbing, Grenzbruch in den Reihen — und draußen stehen Meer, Himmel und Märkte still: Wer geht voran?

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Letzter Refrain

Wir atmen an der Kante dieser Zeit, die Wege eng, die Worte weit. Was gestern sicher war, verrutscht im Wind — halt meine Hand. Jetzt: Entscheiden, wohin wir sind.

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