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Unter brennenden Brücken
Weltnachrichten

Unter brennenden Brücken

4:45
March 11, 2026
Unter brennenden Brücken
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Lyrics & Sources

Unter brennenden Brücken

Strophe 1

Ein Rat in Turbanen krönt den Mann aus dem Schatten: Modschtaba Chamenei, der Sohn, steigt aus dem Flüstern ins Licht. Die Garde schwört ihm Treue, Dynastie statt Versprechen der Anfangstage, ein Hardliner mit alten Sanktionsnarben im Gesicht. Moskau schickt Beifall, Drohungen wehen aus Washington und Tel Aviv, und irgendwo blutet noch die Nacht vom letzten Schlag.

Sources:


Refrain

Und die Welt hält kaum die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, wo die Wahrheit verliert, sing ich leise: Wer schützt uns, wenn keiner mehr hört?


Strophe 2

In der Enge von Hormus klemmt die Kehle der Meere, die Tanknadel springt, Rekordmarken brennen ins Glas. An den Zapfsäulen fluchen sie über gierige Ketten, selbst grüner Diesel wird plötzlich zum teuren Maß. Berlin spricht von Prüfungen, von Ketten, die man löst— und Banker malen dunkle Wellen an den Horizont.

Sources:


Refrain

Und die Welt hält kaum die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, wo die Wahrheit verliert, sing ich leise: Wer schützt uns, wenn keiner mehr hört?


Strophe 3

Aus Moskau kommen Schattenkarten, geflüsterte Ziele, das Wort Weltuntergang fällt wie ein schwerer Stein. Ein Drache hebt den Blick, nickt kaum merklich gen Westen, und Hormus bleibt der Korken in der globalen Ader rein. Die Experten sagen: Zündstoff liegt trocken im Wind, jedes Streichholz könnte die Karte entzwei’n.

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Refrain

Und die Welt hält kaum die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, wo die Wahrheit verliert, sing ich leise: Wer schützt uns, wenn keiner mehr hört?


Strophe 4

Wolfsburg zählt Wunden: Gewinne wie zur Dieselpein, Dividenden schrumpfen, der Kurs sucht festen Grund. China lahmt, Zölle beißen, ein Sportwagen wird Ballast, und der Chef sagt: Wir drehen jeden Stein – bis zum Grund. Die Lösung schmeckt nach Stahl und Tarnlack in Osnabrück, wenn Autos zu Panzern werden, wer bleibt noch kund?

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Refrain

Und die Welt hält kaum die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, wo die Wahrheit verliert, sing ich leise: Wer schützt uns, wenn keiner mehr hört?


Strophe 5

Ein Minister fliegt heimlich nach Jerusalem, die Tasche voll Zweifel, der Kanzler nickt im Weißen Haus, doch keine Truppen im Gepäck. Harte Worte für Teheran, die Botschaft zieht in Deckung, in Jordanien trifft wieder Metall, die Nacht bleibt bleich und keck. Die Kundigen sagten: Kein Sturz des Regimes— und nun regiert der Sohn, als wär’s längst abgemacht.

Sources:


Refrain

Und die Welt hält kaum die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, wo die Wahrheit verliert, sing ich leise: Wer schützt uns, wenn keiner mehr hört?


Strophe 6

Im Osten friert die Front wie ein See im Spätwinter, ein Ring aus Städten droht, doch der Durchbruch blitzt kurz auf. Der Präsident im Staatsfernsehn spricht Nebel in Mikrofone, Europa schnürt Pakete, Luftschilde gehen auf. Der Blick der Verbündeten klebt an einem anderen Feuer— und irgendwo hebt ein Späher den Kopf… bleibt er stehen—oder läuft?

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Refrain (Finale)

Und die Welt hält noch mal die Luft an, wenn der Kompass rotiert, unsre Taschen sind leichter, doch die Schlagzeilen schwer. Zwischen Engpass und Echo, ehe das Funkeln verliert— reiß die Stille entzwei… bevor jemand zuerst schießt.

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