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Rauch über Kiew, teures Benzin und leise Wahlurnen
Weltnachrichten

Rauch über Kiew, teures Benzin und leise Wahlurnen

5:07
March 17, 2026
Rauch über Kiew, teures Benzin und leise Wahlurnen
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Lyrics & Sources

Rauch über Kiew, teures Benzin und leise Wahlurnen

Strophe 1 – Ukraine

Selenskyj sagt, die große Welle sei gebrochen, doch in Kiew sirrt die Nacht von Drohnenliedern. Die Abwehr pflückt den Himmel, Rauch über den Dächern, Friedensrunden warten, während Drähte glühen — Trump und Putin sprachen, irgendwo im Rauschen. Im Meer treibt ein Tanker ohne Hände am Rad, Metall voller Treibstoff, funkelnd im Sonnenstich. Moldau ruft Alarm: der Dnister schmeckt nach Öl. Und aus Madrid winkt Sánchez, noch ein Gespräch, noch ein Schritt.

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Refrain

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, tragen wir Nächte wie schwere Maschinen. Doch irgendwo, ganz hinten im Wind, flackert ein Morgen, der neu beginnt.


Strophe 2 – Spritpreise

Die Straße von Hormus ist schmal wie ein Flaschenhals, an Zapfsäulen blinken Rekorde statt Erleichterung. Der ADAC ruft: hier steigt es härter als anderswo. Katherina Reiche prüft Ketten und Kartelle, doch eine Bremse für den Preis legt sie nicht ein. Sven Schulze will die Steuer leichter machen. Engpässe? Heißt es, nein — das Land mischt Öl aus vielen Quellen, und aus Reserven wird ein Teil gelöst, damit der Motor nicht verstummt.

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Refrain

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, tragen wir Nächte wie schwere Maschinen. Doch irgendwo, ganz hinten im Wind, flackert ein Morgen, der neu beginnt.


Strophe 3 – Straße von Hormus

Trump ruft die Bündnispartner, komm, sicher die Enge der Welt. Berlin sagt Nein, so spricht der Mann am Pult, Stefan Kornelius. Boris Pistorius: keine Truppen, nicht diesmal. Auch London bleibt fern der US-Operation, während Paris mit einem Nicken zu erkennen gibt: vielleicht. Und Trump selbst, ein Echo im eigenen Satz: Vielleicht sollten wir dort gar nicht sein. Die Reise nach China? Vertagt. Der Krieg hält ihn daheim.

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Refrain

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, tragen wir Nächte wie schwere Maschinen. Doch irgendwo, ganz hinten im Wind, flackert ein Morgen, der neu beginnt.


Strophe 4 – Rheinland-Pfalz

Ein Land wählt knapp, die Stimmen atmen Gleichstand. CDU haucht Vorsprung, SPD hält dagegen. Schnieder gegen Schweitzer, alt gegen neu und doch vertraut. Die Ampel flackert, die Liberalen blicken nervös zum Tor. Man munkelt von großem Bündnis, falls es so kommt. Die AfD greift nach mehr, getragen vom langen Superjahr, in dem schon eine Wahl gefallen ist, und andere warten im Herbst.

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Refrain

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, tragen wir Nächte wie schwere Maschinen. Doch irgendwo, ganz hinten im Wind, flackert ein Morgen, der neu beginnt.


Strophe 5 – Deutsche Wirtschaft

Der Schwung vom Winter hat die Taschen leer geschüttelt. Bänder drehen langsamer, Auftragsbücher knistern dünn, die Läden hören das Echo der Schritte statt der Kassen. Teures Öl, teures Gas aus fernem Feuer drücken die Brust. Mehr Pleiten, die Stimmung so frostig wie seit der großen Krise. Doch unter dem Eis brummt neuer Strom: Verteidigungsgeld, ein Sondertopf für Schienen, Netze, saubere Luft. Die Zukunft? Ein schmaler Pfad, der sich am Golf der Nachrichten krümmt.

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Refrain

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, tragen wir Nächte wie schwere Maschinen. Doch irgendwo, ganz hinten im Wind, flackert ein Morgen, der neu beginnt.


Strophe 6 – Audi

Auf der Bühne spricht ein Vier-Ringe-Herz: Weniger Wagen insgesamt, doch die Stromer tanzen. Ein e-tron aus der Q-Reihe führt die neuen Schritte an. China bleibt rauer Markt, Zölle aus Amerika drücken die Waage. Der Umsatz wächst, das Ergebnis atmet flach. Die größte Welle neuer Modelle rollt heran, kompakte Funken für die Städte, eigene Formen fürs Reich der Mitte. Und Stellen, einst gezählt, sollen bis zum Ende des Jahrzehnts gehen.

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Letzter Refrain – spannendes Ende

Zwischen Krieg und Kasse, zwischen Wahl und Benzin, steht ein Tanker ohne Kapitän im Morgenlicht. Vielleicht sind wir die Crew, vielleicht das Steuer, und heute — heute entscheidet, wohin er zieht.

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